Doch keine Änderung bei den Ampelphasen: Häupl akzeptiert nun Faymanns Ablehnung
- Abschaffung des Grünblinkens ist damit vom Tisch
- Stadtrat Schicker wollte europäische Vereinheitlichung

·UMFRAGE: Ist Grün- blinken noch sinnvoll?
Sollten die Ampelphasen neu geregelt werden?
·6x pro Sekunde wird rote Ampel ignoriert
50 Prozent fahren auch bei Gelb in die Kreuzung
·UMFRAGE: Bleiben Sie bei Ampeln stehen?
Oder fahren Sie bei Gelb noch in die Kreuzung ein?
Nach der Ablehnung durch Verkehrsminister Werner Faymann (S) wird es in Wien keinen Pilotversuch zum Verzicht auf das Grünblinken von Ampeln geben. "Der Verkehrsminister will das nicht. Damit ist die Sache beendet", erklärte Bürgermeister Michael Häupl (S) in einer Pressekonferenz.
Zur öffentlich ausgetragenen Meinungsverschiedenheit zwischen dem Wiener Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker (S) und Faymann (bis vor kurzem Wiener SP-Wohnbaustadtrat) meinte Häupl lakonisch, er vergönne beiden Herren ihren Spaß. Nun sei die Diskussion aber beendet.
Hintergrund
Schicker hatte sich im Sinne einer europäischen Vereinheitlichung für den Versuch ausgesprochen. Verkehrssicherheit sei kein Thema für Experimente, hatte dagegen Faymann erklärt. Die auch für den Versuch notwendige Änderung der Straßenverkehrsordnung verweigerte er daher. (APA/red)
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