Wien will Grünblinken trotz Ablehnung des Verkehrsministeriums teilweise abschaffen
- Änderung der Straßenverkehrsordnung sei notwendig
- Abschaffung wäre für Wien eine sinnvolle Maßnahme

·Aus für Grünblinken nächstes Jahr in Wien
Pilotversuch soll mehr Sicherheit & Zeit bringen
·UMFRAGE: Ist Grün- blinken noch sinnvoll?
Sollten die Ampelphasen neu geregelt werden?
·6x pro Sekunde wird rote Ampel ignoriert
50 Prozent fahren auch bei Gelb in die Kreuzung
·UMFRAGE: Bleiben Sie bei Ampeln stehen?
Oder fahren Sie bei Gelb noch in die Kreuzung ein?
Wien prüft weiter, ob das Grünblinken bei Ampeln auf einer Teststrecke vorübergehend abgeschafft werden kann. "Die Prüfphase wird fortgesetzt", erklärte eine Sprecherin von Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker (S) gegenüber der APA. Zuvor hatte Verkehrsminister Werner Faymann (S) dem Wiener Ansinnen eine Absage erteilt: "Das kommt ganz sicher nicht in Frage", sagte Faymann
Verkehrssicherheit sei kein Thema für Experimente, hieß in dem Interview mit der Tageszeitung "Österreich" weiter. Für eine Abschaffung des Grünblinkens sei eine Änderung der Straßenverkehrsordnung notwendig. Daran denke er jedoch nicht, so Faymann. Wie ein Sprecher des Ministers gegenüber der APA erläuterte, wäre eine solche Änderung auch für einen Pilotversuch notwendig.
Abschaffung wäre sinnvolle Maßnahme
Ein Aus für das Grünblinken wäre für Wien eine sinnvolle Maßnahme, auch im Sinn einer europäischen Vereinheitlichung, hieß es im Schicker-Büro. (APA/red)
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