Erste Spuren nachgewiesen: Wieder
giftige Algen an der Ligurischen Küste!
- Pflanze kann Fieber und Unwohlsein verursachen
- Experten befürchten Plage wie vor zwei Jahren
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Preise an italienischen Stränden steigen stetig
An der Ligurischen Küste südlich von Stadt Genua sind erneut giftige Algen aufgetaucht. Wie die Zeitung "Corriere della Sera" (Mailand) berichtete, handelt es sich wie vor zwei Jahren um die mikroskopisch kleine Alge Ostreopsis ovata, die Fieber, Kopfschmerzen und Unwohlsein hervorrufe. Erste Spuren seien bei Cinque Terre nachgewiesen worden, es sei aber zu befürchten, dass sich die Plage abermals auf andere Küstenstreifen ausbreite.
Im Sommer 2005 hatten allein um Genua über 200 Menschen ins Krankenhaus gebracht werden müssen, die im verseuchten Wasser gebadet hatten. Damals waren weite Teile der italienischen Küste betroffen, unter anderem in der Toskana, in Kalabrien und Sizilien. Im vergangenen Jahr verbreitete sich die Alge dagegen vor allem in der Adria. Die Ostreopsis ovata war bis vor kurzem fast ausschließlich in tropischen Meeren zu Hause. Nach Meinung von Wissenschaftlern sind steigenden Wassertemperaturen sowie die Meeresverschmutzung die Ursachen für die Ausbreitung.(apa)
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