Dienstag, 5. Juni 2007

CSI Innsbruck: Auf der Spur der toten Babys

Wie Hightech das Kriminalrätsel um drei Säuglingsleichen löst. Und die Innsbrucker Gerichtsmedizin die Spuren des Horrorfunds entschlüsselt.

Ein dunkles Gewölbe, der Gestank von Fäulnis, Schimmel, der an Wänden klebt, und Moder, der in der Luft liegt. Dies ist der Schauplatz eines schaurigen Fundes im Innsbrucker Stadtteil Wilten, der seit Freitag vergangener Woche das Land erschüttert hat.

Versteckt im Kellerabteil, verscharrt im Erdreich, verpackt in ein Plastiksackerl – der bereits stark verweste Leichnam eines Säuglings. Gestorben bei der Geburt und später vergraben? Getötet von der Mutter? Und wenn ja, dann wann, wie und warum? Und wer ist überhaupt die Mutter?

Der neu eingezogene Mieter des Hauses in der Haspingerstraße 4 verständigt die Polizei, die rückt mit Spürhunden und Spitzhacke aus und findet rasch zwei weitere tote Babys.

CSI Miami und die Wirklichkeit. TV-Zuschauern, die mit Crime Scene Investigations (CSI) Erfahrung haben, ist klar, wie die Tatortarbeit nun weiter zu verlaufen hat: hier eine Probe, dort ein Abstrich und ab ins Labor, wo mittels modernster Technik binnen kürzester Zeit alle offenen Fragen – und deren gibt es auch in der Realität zuhauf – Beantwortung finden und Lieutenant Horatio Caine einen weiteren Fall lösen lassen.

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5.6.2007 15:38