NEWS: Justiz-Doppelschlag gegen Elsner: Bawag will Villa in Frankreich verkaufen
- "Alles von Elsners Besitz dient als Schadenersatz"
- Elsner soll in Causa Gerharter auf die Anklagebank
Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet von neuen Problemen die auf Österreichs prominentesten U-Häftling, Ex-Bawag-Chef Helmut Elsner zukommen.
So will die Bawag das 1,46 Millionen Euro teure luxuriöse Luxusdomizil Elsners im französischen Mougins verkaufen. Bawag-Anwalt Wolfgang Brandstetter: "Die Bawag hat sich als Privatbeteiligter dem Strafverfahren angeschlossen. Erweisen sich die Vorwürfe als richtig, bekommt die Bank einen Zuspruch, der gleich als Exekutionstitel anwendbar ist. Alles, was von Elsner in Besitz genommen wurde, dient dem Schadenersatz."
Gleichzeitig endet diese Woche die Einspruchsfrist zur Anklage in der Causa Gerharter, die getrennt vom Bawag-Prozess verhandelt werden soll. Es geht dabei um einen Blitzkredit Elsners an Ex-Konsumchef Hermann Gerharter über insgesamt 707.000 Euro, der als "uneinbringlich" aus den Bawag-Büchern gestrichen wurden.
Sollte Elsner die Anklage nicht noch beeinspruchen lassen, soll das - vergleichsweise einfache - Verfahren gegen Elsner, Gerharter und Ex-Bawag- Vorstandsmitglied Nakowitz rasch durchgezogen werden. Für Elsner könnte das im Falle einer Verurteilung schwere Konsequenzen haben, weil er dann nicht mehr als "unbescholten" in das Finale des großen Bawag-Prozesses gehen könnte.
Im Fall eines Elsner-Einspruches wird erwogen, das Gerharter-Verfahren während des Bawag- Prozesses durchzuführen. Das Ergebnis stünde dann auch vor dem Urteil im Bawag- Prozess fest.
Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS!
