Aus dem Chaos entstanden Songs: Album
"Chaostheorie" von Revolverheld erschienen
- Band ist zufrieden: "Eine runde Sache geworden"
150 Konzerte hat die deutsche Gruppe Revolverheld 2006 gespielt. Ideen für neue Songs entstanden teilweise bei den Soundchecks, in Pausen oder im Tourbus. "Wir haben uns dann in unseren Proberaum zurückgezogen. Am Ende ist aus dem ganzen Chaos eine Ordnung geworden und eine Platte entstanden", erzählte Schlagzeuger Jakob Sinn. Die aktuelle CD heißt - den Umständen der Entstehung entsprechend - "Chaostheorie".
"Die meisten Lieder sind im vergangenen halben Jahr entstanden", so der Drummer. Unter Druck ließen sich die Hamburger nach dem Erfolg mit dem Debüt "Revolverheld" nicht setzen: "Wir haben das gemacht, wozu wir Lust hatten, und sehr songorientiert gearbeitet. Dass heißt, die rockigen Lieder sind noch rockiger geworden, die poppigen Sachen noch detailverliebter. Einige Stücke hätte man von uns vielleicht nicht unbedingt erwartet."
Stilvielfalt schadet schließlich nicht, wie der Schlagzeuger betonte. "Man muss Musik nicht in Schubladen stecken. Entweder sie gefällt den Leuten - oder eben nicht. Das Feedback auf das neue Material war bei den bisherigen Konzerten jedenfalls sehr gut."
Einen Masterplan haben die Burschen von Revolverheld nicht, versicherte Sinn. "Wir haben mit der Musik begonnen, weil wir Lust dazu hatten, nicht weil wir berühmt werden wollten. Klar freuen wir uns über den Erfolg. Aber deswegen machen wir trotzdem weiterhin das, was uns gefällt."
"Chaostheorie" gibt es als Standard-CD und als Limited Edition. Den Fans etwas mehr zu bieten, war die Idee der Band. "Im Zeitalter des Internets ist das besonders wichtig. Die Sonderauflage enthält nicht nur Bonustracks, sondern bietet auch die schönere Aufmachung." (apa)

