Dienstag, 5. Juni 2007

"Eat Me, Drink Me": Schock-Rocker Marilyn Manson arbeitete auf Album Scheidung auf!

  • "Ich steckte ich in einem schwarzen Depressionsloch"

Marilyn Manson hat ein neues Album herausgebracht - weniger brachial im Sound, aber immer noch grotesk genug, wenn auch nicht so originell wie das oft unterschätzte "Mechanical Animals" von 1998. "Eat Me, Drink Me" ist eine sehr persönliche Platte geworden, wie der Schockrocker derzeit bei allen Interviews betont. Die Trennung von seiner Frau Dita von Teese wird darauf zum Beispiel aufgearbeitet. Manson nähert sich stilistisch jenem Rock, den seine großen Vorbilder wie Alice Cooper zu deren Blütezeit gespielt haben.

"Mitte letzten Jahres steckte ich in einem schwarzen Depressionsloch", erzählte Manson dem "Rolling Stone". "Ich war zu nichts mehr im Stande. Ich hatte alle Hoffnungen aufgegeben", heißt es in dem Bericht. Bei seiner Mutter sei eine Art Geisteskrankheit diagnostiziert worden, dazu kamen die Eheprobleme, und "Leute, die für mich arbeiteten, raubten mich hinter meinem Rücken aus", klagte der Sänger gegenüber dem "Rolling Stone".

Einem seelischen wie kreativen Tief folgten die Arbeiten an dem über Strecken melancholischen (zumindest für Mansons Verhältnisse) "Eat Me, Drink Me", das - wenn es schon nicht Mansons beste Produktion geworden ist - einige großartige Stücke wie den Opener "If I Was Your Vampire" und "Putting Holes in Happiness" (die zweite Auskopplung nach "Heart-Shaped Glasses") enthält. Die Stimme des Amerikaners klingt klarer und gerade deswegen skurriler und interessanter als auf den unmittelbaren Platten davor.

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(apa)

5.6.2007 10:15
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