BAWAG hat genug ferngesehen: Anteile an ATV sollen vor Sommer verkauft werden
- Angeblich liegt Kaufpreis bei 100 Millionen Euro
- Wahrscheinlich wird Investmentfonds einsteigen
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Die BAWAG P.S.K. will ihre Beteiligung an dem Wiener Privatfernsehsender ATV noch vor dem Sommer abgeben. Bereits nächste Woche soll mit Hilfe der Londoner Investmentbank Rothschild eine finale Bieterrunde für ATV fixiert werden, berichtet eine österreichische Tageszeitung. Die Bank hält über ihre Holding Ingebe 42,56 Prozent an ATV.
Rothschild soll wegen eines Einstiegs bei ATV unter anderem bei der Wien Holding, der Beteiligungsgesellschaft der Stadt Wien, angeklopft haben. Dort wurde jedoch abgewunken, heißt es in dem Bericht. Kolportiert wird ein Kaufpreis von 100 Mio. Euro, doch laut "Österreich" gehen Branchenexperten von der Hälfte aus.
Am wahrscheinlichsten sei, dass ein Investmentfonds bei ATV einsteigt. Andere TV-Firmen zeigten hingegen wenig Interesse. Nach Schätzungen soll die Bawag ihr neunjähriges Fernseh-Abenteuer mindestens 150 Mio. Euro gekostet haben, berichtet die Zeitung.
(apa/red)

