"profil": voest dürfte weit über 60 % der Böhler-Uddeholm-Anteile an der Hand haben
- voest-Aktionäre sollen Tranchen zugekauft haben
- Eder ließ Zukäufe aus taktischen Gründen unerwähnt
·voestalpine erzielt neues Rekordergebnis
2006/07 brachte saftigen Zuwachs auf allen Fronten
·voest übernimmt Mehrheit von Böhler
Stahlriese bekam nur 54,6 Prozent der Anteile
·Vom Kurssprung bis hin zur Übernahme!
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·Hintergrund-Infos
zu Böhler-Uddeholm
Konzern entwickelte sich zum Vorzeigebetrieb
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Von Umsatz über Gewinn bis hin zum Börsenwert

Wie das "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, dürfte voestalpine-Chef Wolfgang Eder bereits deutlich mehr Anteile an Böhler-Uddeholm an der Hand haben als bisher bekannt. Demnach sollen einige voestalpine-Aktionäre über die vergangenen Wochen kleinere Tranchen gekauft haben. "Ich gehe davon aus, dass sich Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, Oberbank, Energie AG und Linz AG mit jeweils ein paar Prozent an Böhler-Aktien eingedeckt haben", sagt Klaus Küng, Aktienanalyst der Raiffeisen Centrobank (RCB). Schließlich liege es auch in deren Interesse, dass die Voest Böhler bekommt. Nach Küngs Einschätzungen sollen zumindest noch weitere zehn % für Eder parat liegen.
Dass Eder selbst dies unerwähnt ließ und nur von den 54,6 % sprach, welche die voest direkt gekauft hat, dürfte ein taktisches Manöver sein. Damit will der Konzernchef signalisieren, dass ihm eine knappe Mehrheit durchaus reicht, und Preis treibende Spekulationskäufe, etwa durch Hedgefonds, verhindern.
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