Mittwoch, 6. Juni 2007

voestalpine erzielt neues Rekordergebnis: 2006/07 brachte überall saftige Zuwächse

  • Nettoergebnis stieg um 45 Prozent auf 765 Mio. Euro
  • Alle Prognosen übertroffen: EBIT über 1 Mrd. Euro

Die börsenotierte voestalpine AG hat im Geschäftsjahr 2006/07 ein Rekordergebnis erzielt. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg erstmals über eine Mrd. Euro und zwar auf 1,013 Mrd. (724 Mio.) Euro, ein Zuwachs von 39,9 Prozent. Das Nettoergebnis kletterte um 45,4 Prozent auf 765 (526) Mio. Euro und übertraf die Prognosen der Analysten.

Darüber hinaus erreichten auch alle vier Divisionen neue Höchstwerte bei Umsatz, Ergebnis und Margen, teilte der Linzer Stahlkonzern ad hoc mit.

Die EBIT-Marge erhöhte sich von 11,6 auf 14,4 Prozent. Der Gewinn je Aktie legte von 3,25 auf 4,77 Euro zu. Zuwächse verzeichnete das Unternehmen auch beim Umsatz, der um 13,1 Prozent auf 7,05 Mrd. Euro zulegte.

EBIT-Marge erhöhte sich von 11,6 auf 14,4 Prozent
voestalpine hat im Geschäftsjahr 2006/07 (per Ende März) noch besser verdient als im Jahr davor. Die EBIT-Marge erhöhte sich von 11,6 auf 14,4 Prozent. Der Gewinn je Aktie legte von 3,25 auf 4,77 Euro zu. Zuwächse verzeichnete das Unternehmen auch beim Umsatz, der um 13,1 Prozent auf 7,05 Mrd. Euro zulegte, teilte die voestalpine am Mittwoch ad hoc mit.

Das operative Ergebnis sei im abgelaufenen Geschäftsjahr zum fünften Mal in Folge deutlich verbessert worden - um 39,9 Prozent auf 1,01 Mrd. Euro. Alle vier Divisionen hätten neue Höchstwerte bei Umsatz, Ergebnis und Margen erzielt. Weitere Details werden um 10.00 Uhr auf der Bilanzpressekonferenz bekannt gegeben.

Ausschüttung soll auf 1,45 € je Aktie angehoben werden
An die Aktionäre will die voestalpine eine höhere Dividende ausschütten. Vorbehaltlich der Zustimmung der ordentlichen Hauptversammlung am 4. Juli soll eine Dividende von 1,45 Euro je Aktie ausgezahlt werden. Dies entspricht einer Dividendenrendite von 4,1 Prozent. Die vorgeschlagene Dividende liegt damit sehr deutlich über jener des Vorjahres, die sich unter Berücksichtigung des zwischenzeitlich erfolgten Aktiensplits auf 0,78 Euro je Aktie belief.

Die rege Akquisitionstätigkeit sowie das seit Oktober 2006 laufende Aktienrückkaufprogramm trieb die Nettofinanzverschuldung der voestalpine im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/07 um 39,6 Prozent auf 526,2 Mio. Euro in die Höhe (2005/06: 376,9 Mio. Euro). Gleichzeitig sei das Eigenkapital um 14,9 Prozent von 2,55 auf 2,93 Mrd. Euro gestiegen. Somit ergibt sich für das Geschäftsjahr 2006/07 ein Anstieg der Gearing Ratio (Nettofinanzverschuldung in Prozent des Eigenkapitals) von 14,8 auf 18 Prozent. Die Erhöhung sei "allerdings ausschließlich auf den forcierten Rückkauf eigener Aktien bzw. von Teilen der Wandelanleihe zurückzuführen", teilte der Konzern mit.

Zum 31. März 2007 beschäftigte der voestalpine-Konzern 25.326 Mitarbeiter (ohne Lehrlinge), davon 42 Prozent außerhalb Österreichs. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr (22.918) einem - überwiegend akquisitionsbedingten - Beschäftigtenzuwachs von 2.408 Mitarbeitern oder einem Anstieg um 10,5 Prozent.

(apa/red)

6.6.2007 09:29