Strafverfahren gegen Kurt Jara eingestellt:
Juristischer Streit mit 'Bullen' somit beendet
- Red Bull machte Schaden in Millionenhöhe geltend
- Jara noch gegen Mateschitz wegen Kreditschädigung
Fußball-Trainer Kurt Jara hat einen gerichtlichen Erfolg gefeiert. Wie die "Salzburger Nachrichten" (SN) berichten, hat die Staatsanwaltschaft Salzburg das Strafverfahren gegen den ehemaligen Coach von Red Bull Salzburg wegen Untreue im Fall von Spielertransfers eingestellt. Red Bull hatte einen Schaden in Millionenhöhe geltend gemacht.
Damit ist aber erst eine juristische Auseinandersetzung zwischen den "Bullen" und dem 56-jährigen Coach beendet: Jara bekämpft nämlich nicht nur seine Entlassung bei Red Bull Salzburg, er hat auch Red-Bull-Konzernchef Dietrich Mateschitz zivilrechtlich am Landesgericht Salzburg wegen Kreditschädigung geklagt: Mateschitz hatte die Entlassung mit "Ungereimtheiten bei Spielertransfers" begründet - der Trainer sei bei 2005 getätigten Spielerverpflichtungen für überhöhte Honorare und Provisionen an Spielervermittler verantwortlich. Dieser Kreditschädigungsprozess wird am 21. Juni fortgesetzt.
(apa/red)
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