Hacker zerstörten Teile der Homepage des GAK: Mehrere tausend Schaden befürchtet
- Unbekannte manipulierten auch Teile der Website
- Krainer: Täter könnte ein GAK-Insider gewesen sein
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"Sorry, aber dieses Board ist im Moment nicht verfügbar." Seit kurzem dürften Fans beim Surfen auf der Homepage des steirischen Fußball-Klubs GAK immer wieder auf solche Meldungen gestoßen sein: Unbekannte Täter hatten sich Zugriff auf die Site verschafft und dort große Teile zerstört bzw. manipuliert, teilte die Bundespolizeidirektion Graz mit.
Der Angriff könnte von einem Insider geführt worden sein. Das vermutete Franz Krainer, Leiter des Netzwerks "Red Corner", das die Website betreut. Seine Vermutung bezog sich auf die "Art, wie Dateien manipuliert worden sind". Krainer zeigte sich "maßlos verärgert", war aber optimistisch, dass man den Täter bald erwischen werde: "Wir wissen, mit welchem Passwort er von welchem Computer aus eingestiegen ist."
Der Unbekannte hatte sich über die Diskussionsplattform Zugang verschafft und großen Schaden angerichtet: "Er hat Dateien gelöscht und manipuliert. Der Schaden wird mindestens 10.000 Euro betragen, zumindest 100 Stunden wird es zur Wiederherstellung dauern", meinte Krainer, dessen Team übrigens unentgeltlich die Website betreut. Der Hacker sei beim Löschen der Dateien nicht sehr professionell vorgegangen, sondern "sehr tölpelhaft", so Krainer und setzte hinzu: "Mit den Schadensersatzzahlungen, die er an uns überweisen wird müssen, hätte er sich viele Computerkurse leisten können."
Welche Bereiche der Homepage betroffen sind, müsse erst noch ermittelt werden. Da die Homepage auch eine Art Archiv darstellt, könnte auch die Berichterstattung des Jahres betroffen sein - in das auch der Konkurs des Vereins fällt.
(apa/red)
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