Dicke Luft im Fahrerlager von Red Bull: Webber ließ Speed in einer Kurve auflaufen
- Speed krachte dabei in Heck von Webbers Boliden
- Verwarnung für Webber nach unnötigem Manöver
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Vor dem Formel 1-Grand Prix von Montreal herrscht dicke Luft im Fahrer-Lager der beiden Red Bull-Teams. Nach einer Kollision im Freien Training hängt der Haussegen zwischen Toro-Rosso-Pilot Scott Speed und Mark Webber scheinbar schief. Der Australier vom Team Red Bull Racing hatte den US-Amerikaner bei einem "Bremstest" scheinbar mit Absicht auflaufen lassen.
"Aus Gründen, die ich nicht verstehe, hat Mark etwas gemacht, das ich in der Formel 1 noch nicht erlebt habe. So einem Bremstest habe ich seit meiner Kart-Zeit nicht mehr unternommen", meinte Speed nach dem Zwischenfall in der zweiten Session. Webber war in einer Kurve an dem Kalifornier vorbeigegangen und hatte danach abrupt abgebremst. Speed beschleunigte aus der Kurve und krachte dabei in das Heck von Webbers Boliden.
Grund für die Aktion soll gewesen sein, dass Webber in den letzten Minuten des Trainings mit Speeds Verhalten in seiner Runde zurück an die Box nicht einverstanden gewesen wäre. "Ich glaube er hat ein wenig geschlafen. Aber wir haben es geschafft, uns gegenseitig aufzuwecken", meinte der Australier, der mit den Rängen neun und fünf aufgezeigt hatte. Speed beendete beide Sessions auf dem 16. Rang.
Mark Webber fasste nach dem Manöver von den Renn-Stewards in Montreal eine Verwarnung aus. Nach einem Video-Studium wurde entschieden, dass der Australier seinen Boliden in der Kurve unnötig verlangsamt habe.
(apa/red)
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