Mercedes-Chef Haug schließt Teamorder aus: "Haben zwei Lieblingsfahrer im Team"
- "Dürfen Vollgas geben und gegeneinander kämpfen"
- McLaren-Ziel für die Saison ist ein Titel-Doppelpack
·Keine Strafe gegen McLaren nach Monaco
Laut FIA keine Stallorder:
Ecclestone für Rauswurf
·Silber die Modefarbe Nummer 1 in Monaco
BILDER: McLaren im Fürstentum unschlagbar
·FIA ermittelt wegen Monaco-Stallorder
Hat McLaren Hamilton verboten zu überholen?
·Trotz Doppelsieg nur dicke Luft bei McLaren
Hamilton glaubt an eine Bevorzugung Alonsos
·Wenig Euphorie bei Wurz über WM-Punkte
Freude bei Toro Rosso über bärenstarken Speed
·Doppel-Triumph für McLaren in Monaco!
Alonso siegt vor Hamilton.
Wurz landet auf Platz 7!
·ERGEBNIS des Grand Prix von Monte Carlo!
PLUS: So steht es in der Fahrer- & Teamwertung
·Der Endstand in der F1-Weltmeisterschaft!
Die Wertungen 2008 bei Fahrern & Konstrukteuren
·Jude Law, George Lucas & Co. in Monaco
Stelldichein der Promis bei Formel 1-Grand Prix
McLaren-Mercedes ist bisher das dominante Team der Formel-1-WM 2007. Nach dem Doppelsieg beim Monaco-Klassiker durch Fernando Alonso und Lewis Hamilton führen die Silberpfeile das Feld in der Fahrer- und Konstrukteurs-WM an. Nach Monaco war von einer Stallorder zu Gunsten des spanischen Champions die Rede, das wischt aber vor dem Kanada-Rennen in Montreal nach der FIA auch Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug klar vom Tisch: "Wir haben zwei Lieblingsfahrer in unserem Team."
Demnach dürfen die beiden Piloten laut Haug "wie bisher auch" Vollgas geben und gegeneinander kämpfen. Dass es Untersuchungen seitens der FIA gegeben hat - Hamilton soll von McLaren zurückgepfiffen worden sein -, sieht der Deutsche "rundherum als positiv". "Wer weiß, wie lange das Gemunkel um eine Teamorder sonst noch gegangen wäre. Hätte die FIA auch nur den geringsten Verdachtsmoment entdeckt, wären wir sicher bestraft worden. Sie fand aber nichts, und das wundert mich nicht: Wo nichts ist, kann nichts gefunden werden."
Das Ziel von McLaren ist der Titel-Doppelpack. "Wir wollen den WM-Titel, den bei den Fahrern und den bei den Konstrukteuren, und dafür arbeiten wir härter denn je", erklärte Haug, der jedoch keinesfalls von einer "Pflicht" sprechen will. "WM-Titel als Pflicht hört sich in meinen Ohren unpassend an, besonders bei der Konkurrenzsituation, die augenblicklich in der Formel 1 herrscht mit alleine sechs Werksteams. Es gibt ein halbes Dutzend Teams, die grundsätzlich podiumsfähig sind - es pfeift also ein rauer Wind in der Formel 1 2007."
Als Geheimnis des aktuellen Erfolges bezeichnete Haug "harte Arbeit, totale Integration aller Teammitglieder in Woking, Brixworth und Stuttgart, höchste Bereitschaft zur Selbstkritik, gute Stimmung und der absolute Wille zur steten Verbesserung".
(apa/red)
FK Austria Wien15:04
Austria holt StögerTrainer von Wiener Neustadt war bereits einmal Verantwortlicher bei den Veilchen
Tennis Österreich12:04
Salto Nullo des ÖTVKein einziger Sieg bei Grand-Slam-Turnieren heuer. Doch es gibt Erklärungsversuche.
Wettskandal Italien13:51
Buffon zum VerhörJetzt soll auch Italiens Teamgoalie bei den Ermittlern zu einer Aussprache antanzen
