ÖSV begrüßt neues Anti-Doping-Gesetz:
"Signal für Österreichs reinen Spitzensport"
- "Wenige Sünder waren stets Einzelfälle, nie System"
- ÖSV: 'Haben Athleten intensiv über Doping aufgeklärt'
·Antidoping-Gesetz im NR nun beschlossen
Einigkeit bei allen fünf Parteien im Nationalrat
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Auszüge aus dem IOC- Protokoll im Wortlaut
·Klicken: Chronologie der Doping-Affäre
Ereignisse seit der Razzia bei Olympia 2006 in Turin
·Nachlesen: Bericht des IOC zu Österreich
14-seitiges Dokument in englischer Sprache
Der derzeit wegen der Sanktionen nach dem Olympia-Skandal von Turin gebeutelte Österreichische Skiverband (ÖSV) begrüßt das von allen fünf Parteien gemeinsam im Nationalrat beschlossene neue Anti-Doping-Gesetz. "Damit wird signalisiert, dass in Österreich sauberer Spitzensport betrieben wird. Dem Österreichischen Skiverband waren schon immer die Grundsätze von Fairness, hartem Training und unverfälschter Leistung ein besonderes Anliegen", teilte der ÖSV in einer Aussendung mit.
Der Skiverband hielt fest, dass er "seine Athleten seit Jahren intensiv über die Gefahr von Doping" aufkläre. Jeder Aktive wisse: "Wer dopt, fliegt raus." Niemand im ÖSV könne behaupten, darüber nicht informiert zu sein. "Der ÖSV hat immer besonderen Wert darauf gelegt, schon in der Nachwuchsarbeit und bei der Jugend das Bewusstsein für Sauberkeit zu schaffen und vor unnatürlichen Methoden der Leistungssteigerung zu warnen. Es zählen Leistung, Disziplin und der Wille zum harten Training."
Doping sei ein weltweites Problem im Ausdauer-Spitzensport und kein österreichisches, aber niemand wolle die Problematik bagatellisieren. "Im internationalen Vergleich hat Österreich als Wettkampfnation kaum Dopingfälle zu verzeichnen. Die wenigen Dopingsünder im ÖSV waren stets Einzelfälle und nie System", hieß es in der Aussendung weiter.
Zur Turin-Affäre heißt es: "Die Doping-Affäre in Turin datiert vom Februar 2006. Bis heute, fast eineinhalb Jahre danach, gibt es in Italien aber noch immer keine Anklage. Offenbar hat die Staatsanwaltschaft Turin Teile ihrer Ermittlungsergebnisse schon vor Monaten dem IOC bekannt gegeben. Der ÖSV hat bis heute nichts in der Hand. Zu einem fairen Verfahren gehört auch Akteneinsicht, vor allem für jene, die angegriffen werden."
(apa/red)
