Testspiel-Schlager in Dortmund: Brasilien trifft fast in Bestbesetzung auf die Türkei!
- Neuauflage des WM-Halbfinales 2002 in Japan
- Rüffel von Selecao-Teamchef Dunga für Ronaldinho

·Erfolgreiches Team- Comeback für "Becks"
England im Ländermatch gegen Brasilien mit 1:1
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Fast in Bestbesetzung trifft der fünffache Fußball-Weltmeister Brasilien heute (20:00 Uhr) in Dortmund auf die Türkei. "Ich freue mich darauf. Das wird ein Spektakel, an Dortmund habe ich nur die besten Erinnerungen", erklärte Champions-League-Sieger Kaka (AC Milan) mit Bezug auf die beiden WM-Spiele der Selecao vor einem Jahr an gleicher Stätte gegen Japan (4:1) und Ghana (3:0).
Bei der Neuauflage des WM-Halbfinales 2002 in Japan, das die Brasilianer auf dem Weg zum Titel 1:0 gewonnen hatten, wollen sich die Südamerikaner nach dem 1:1 am Freitag in England mit einem Sieg auf die Copa America in Venezuela (26. Juni bis 15. Juli) einstimmen. Die Türken wollen nach der 2:3-Niederlage im EM-Qualifikationsspiel gegen Bosnien-Herzegowina, die die Tabellenführung in der Gruppe C kostete, zurück in die Erfolgsspur finden.
Darüber hinaus versteht Trainer Fatih Terim die Partie, in der Nationalspieler Tugay Kerimoglu nach 94 A-Länderspielen seine internationale Karriere beendet, als Dankeschön an die zahlreichen türkischen Fans in der Region. "Wir haben drei Qualifikationsspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit gemacht. Nun ist es an der Zeit, dass wir uns wieder unseren Zuschauern zeigen." Doch die Nachfrage hält sich bisher in Grenzen. Bisher wurden erst 15.000 Karten für die Partie im Signal Iduna Park verkauft.
Der Fußball-Weltverband FIFA hatte die Türkei nach Ausschreitungen beim WM-Qualifikationsspiel im November 2005 gegen die Schweiz in Istanbul mit einer Heimspiel-Sperre bedacht. Deshalb musste das Team drei Pflichtpartien auf neutralem Boden vor leeren Rängen bestreiten.
Teamchef Dunga übte in der Zwischenzeit Kritik am zweifachen Welt-Fußballer Ronaldinho vom FC Barcelona: "Er muss mehr trainieren. Ein Ronaldinho mit ein bisschen mehr Fitness ist nicht zu stoppen, dies konnte man letztes Jahr sehen. Technisch ist er ohnehin besser als der Rest."
(apa)
