G-8-Ergebnisse für Bono und Geldof Farce: Abschlussdokument sprachliches Labyrinth
- Merkel hat Vorschläge für Afrikahilfe zurückgewiesen
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Die Afrika-Aktivisten Bob Geldof und Bono haben den G8-Gipfel in Heiligendamm als Farce bezeichnet. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel habe sich zwar bei einem Treffen ihre Vorschläge für eine größere Afrikahilfe angehört, aber leider alle zurückgewiesen, sagte Geldof nach Abschluss des Gipfels. Das Abschlussdokument zu Afrika ("Wachstum und Verantwortung in Afrika") sei ein zynischer Text, in dem lediglich alte Versprechungen wiederholt würden.
Bono nannte den Text ein sprachliches Labyrinth, dessen einziger Zweck es sei, dass sich alle darin verirrten und nicht wüssten, was es bedeute. "Doch wir gehen darin nicht verloren, sie sind verloren", sagte der Sänger der Rockband U2 in Anspielung auf die G8-Staats- und Regierungschefs.
Bob Geldof betonte, er bedauere für den scheidenden britischen Premierminister Tony Blair, dass dieser es nicht geschafft habe, die anderen G8-Führer zu mehr Hilfe zu überreden. Er wisse, dass Tony Blair "bis zur Erschöpfung" dafür gekämpft habe. Die Klimaeinigung nannte Geldof ebenfalls einen Witz.
(apa/red)
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