Samstag, 9. Juni 2007

Heftige Gewitter versetzen Schweiz in Ausnahmezustand: Schon drei Todesopfer!

  • Pensionistin in ihrem Haus von Fluten überrascht
  • Bis zu zwölf Millionen Euro Sachschaden entstanden

Bei heftigen Unwettern im Raum Bern sind in der Schweiz drei Menschen ums Leben gekommen. Eine Frau starb in ihrer Wohnung im Kanton Bern, nachdem ihr Haus innerhalb von Sekunden durch einen Sturzbach überflutet wurde. Sie habe keine Chance gehabt, erklärten die Behörden. Ein Ehepaar wurde in Huttwil von den Wassermassen eines Baches mitgerissen und ertrank. Sein Sohn konnte gerettet werden.

Nach sintflutartigen Regenfällen trat ein Großteil der Bäche in der Region über die Ufer. Die Strömung riss Holz, Autos und Hausrat mit sich. Brücken wurden unterspült und zerstört, Keller standen unter Wasser. Die Rettungskräfte mussten sechs Familien aus ihren Häusern evakuieren. Rund 500 Gebäude sind zum Teil Einsturz gefährdet.

Nach einer ersten Schätzung wird der Sachschaden bis zu 20 Millionen Franken (etwa zwölf Millionen Euro) betragen. Bewohner der Region berichteten, sie hätten noch nie Gewitter solchen Ausmaßes erlebt. Wetterexperten erwarten weitere Unwetter.(apa/red)

9.6.2007 13:39