Wollte nicht mit Freund auf Urlaub: Frau
legte mit Bombendrohung Flughafen lahm
- Studentin muss 206.000 Euro Schadenersatz zahlen
- Düsseldorfer Airport 2003 mehrere Stunden gesperrt
Knapp vier Jahre nach ihrer Bombendrohung gegen den Düsseldorfer Flughafen muss eine Studentin 206.000 Euro Schadensersatz an den Airport zahlen. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf.
Im September 2003 hatte die damals 29-Jährige in anonymen Anrufen mit der Explosion mehrerer Bomben gedroht und den Flugverkehr am letzten Tag der nordrhein-westfälischen Ferien nahezu komplett lahm gelegt. Die Schadenersatzsumme setzt sich aus den entgangenen Start- und Landegebühren, zusätzlichen Personalkosten sowie Einnahmeverlusten der Flughafengeschäfte zusammen. Die Flughafengesellschaft hat laut Gericht nun 30 Jahre Zeit, um das Geld einzutreiben.
Der Düsseldorfer Airport war nach den Drohungen für mehrere Stunden gesperrt worden. 15.000 Menschen hatten das Flughafengebäude verlassen müssen, 149 Flüge wurden gestrichen oder umgeleitet. Bereits 2004 war die Studentin von dem Düsseldorfer Landgericht zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Sie hatte die Drohungen gestanden. Das Motiv: Sie wollte mit ihrem Freund nicht auf Urlaub fahren. (apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Erdbeben in Italien13:28
Österreich spürte BebenÜber 1.000 Menschen meldeten Erdstöße - sogar bis Linz und Wien spürbar
