Alarm bei Papst-Audienz: Mann versuchte
ins Auto des Kirchenoberhaupts zu steigen!
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·Der Lebensweg von Papst Benedikt XVI
BILDER: Sein Lebensweg bis zum Pontifex in Rom
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1. Teil: Von der Taufe im
Jordan bis zur Verklärung
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Geständnis: Von 9/11 bis zu Nachtclub-Anschlägen

Während der wöchentlichen Generalaudienz des Papstes in Rom ist es zu einem spektakulären Zwischenfall gekommen. Ein 27-jähriger Deutscher versuchte in das Fahrzeug von Benedikt XVI. zu springen, während das Papamobil den Petersplatz überquerte. Der mit einem roten T-Shirt und dunkler Hose bekleidete Mann wurde von Sicherheitskräften sofort von der offenen Rückseite des Wagens, auf der der Papst stand, heruntergerissen, zu Boden geworfen und überwältigt. Papst Benedikt blieb unverletzt und schien nicht einmal Kenntnis von dem Zwischenfall zu nehmen. Das Papamobil setzte seine Fahrt fort, und Benedikt winkte den Menschen zu.
Wie der Vatikan mitteilte handelt es sich bei dem Deutschen um eine Person mit psychischen Problemen. Er wollte die Aufmerksamkeit auf sich lenken und dem Papst nicht schaden, hieß es.
Die Bilder des Zwischenfalls wurden von mehreren internationalen TV-Kanälen wie BBC, Sky und Fox New ausgestrahlt. Indiskretionen zufolge ist der Mann geistesgestört.
Nach dem Zwischenfall verlief die Generalaudienz, an der sich über 35.000 Gläubige beteiligten, reibungslos. In seiner Ansprache erwähnte der Papst den Vorfall nicht. Bei der Generalaudienz drängte der Papst zum heutigen Auftakt des G8-Gipfels in Heiligendamm abermals die reichsten Industrienationen der Welt dazu, ihre Hilfszusagen für Not leidende Länder einzuhalten.
1981 hatte ein Attentäter auf dem Petersplatz auf Benedikts Vorgänger Johannes Paul II. geschossen und diesen fast getötet. Die Hintergründe des Papst-Attentats sind bis heute nicht geklärt.
Der Schütze, der Türke Mehmet Ali Agca, saß in Italien 20 Jahre im Gefängnis, bevor er vom damaligen Staatspräsidenten Carlo Azeglio Ciampi im Juni des Jahres 2000 begnadigt wurde. Heute sitzt Agca im Hochsicherheitsgefängnis von Kartal im asiatischen Teil Istanbuls wegen des Mordes an einem türkischen Journalisten.
(apa/red)
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