US-Atomschlag gegen Iran wäre möglich:
Bushs Erben wollen harten Kurs fortsetzen
- Irans Atomprogramm stößt Giuliani & Co sauer auf
- Republikaner suchen Präsidentschaftskandidaten
·Irak-Abzug wäre die erste Amtshandlung
Starke Worte von Clinton bei Demokraten-Hearing
·VOTEN: Wer wird 2008 US-Präsident?
Erobert Obama oder McCain das Weiße Haus?
·Präsidentschafts- kandidatinnen der USA
Erstmals bewarb sich 1964 Frau um das Amt
·Polit-Neuling Obama will ins Weiße Haus
Auch Clinton & Edwards sind starke Kandidaten

Führende Bewerber um die republikanische Kandidatur bei der US-Präsidentenwahl haben einen Atomschlag gegen das iranische Nuklearprogramm nicht ausgeschlossen. Bei einer Fernsehdebatte waren sich die zehn Mitglieder der Partei von Präsident George W. Bush einig, dass der Iran nicht die Atombombe entwickeln dürfe.
Der in Umfragen führende ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani antworte auf die Frage, ob die USA dazu taktische Kernwaffen gegen Teile des iranischen Atomprogramms einsetzen sollten: "Man sollte keine Option ausschließen".
Der Abgeordnete Duncan Hunter aus Kalifornien erklärte bei der Debatte im Bundesstaat New Hampshire unter Verweis auf einen wichtigen Schritt bei der Urananreicherung: "Ich würde den Einsatz von taktischen Atomwaffen genehmigen, wenn es keine andere Möglichkeit gäbe, die Verwendung dieser bestimmten Zentrifugen zu verhindern". Vermutlich würde jedoch ein Angriff mit konventionellen Waffen ausreichen.
Ron Paul aus Texas sprach sich dagegen aus moralischen Gründen gegen den Einsatz von Atomwaffen aus. Zudem sei der Iran keine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA, sagte er. Paul wird in Umfragen eine Zustimmung von zwei Prozent bescheinigt.
Beobachtern zufolge gab es bei der direkt im Fernsehen übertragenen Debatte keine entscheidenden Aussagen oder Patzer, die das enge Bewerberfeld nachhaltig beeinflussen könnten. Die Männer kämpfen zunächst um die offizielle Kandidatur ihrer Partei, die per Ur- und Vorwahl entschieden wird. Der Sieger tritt im November 2008 gegen den Kandidat der Demokraten um die Nachfolge von Bush an.
(apa/red)
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