Blutige Spirale der Gewalt im Libanon: Bombe in Christenviertel in Hauptstadt Beirut
- Polizei: Mindestens zehn Menschen wurden verletzt

·Libanon: Armee geht nun auch im Süden vor
Kampf gegen Islamisten wird weiter ausgedehnt
Bei einer Explosion in einem Beiruter Christenviertel sind nach Angaben der Polizei mindestens zehn Menschen verletzt worden. Nach ersten Informationen der Behörden ereignete sich die Explosion in einem am Straßenrand stehenden Bus in der Nähe einer christlichen Kirche. Augenzeugen berichteten, dass durch die Wucht der Detonation zahlreiche Geschäfte zerstört worden seien. Einheiten der Armee riegelten das Gebiet weitläufig ab.
Über die Ursachen der Explosion lagen zunächst keine Angaben vor. Am 23. Mai waren bei einem Sprengstoffanschlag in der östlich von Beirut im Drusengebiet gelegenen Stadt Aley mindestens fünf Menschen verletzt worden.
Am 21. Mai hatte es bei einem Bombenanschlag im eleganten Beiruter Moslem-Viertel Verdun mindestens zehn Verletzte gegeben. Einen Tag zuvor war bei der Explosion einer Bombe im überwiegend christlichen Viertel Ashrafiyeh eine Frau getötet worden.
(apa/red)
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