Spekulationen dementiert: Darabos steht in Verhandlungen mit Eurofighter GmbH
- Gerüchte um Kostenreduktion von 200 Mio. falsch
- Totalausstieg für Minister nur zum Nulltarif denkbar
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Verteidigungsminister Darabos hat diverse Spekulationen rund um den Eurofighter dementiert. Die Verhandlungen mit der Eurofighter GmbH seien noch nicht zu Ende und es gebe kein Ergebnis, sagte Darabos im Gespräch mit der APA zu entsprechenden Gerüchten. Auch die kolportierte Kostenreduktion von 200 Mio. Euro stimme nicht, erklärte der Minister.
"In den nächsten Wochen" werde sich zeigen, ob es einen Vergleich gebe, oder nicht, sagte Darabos und zeigte sich "zuversichtlich", dass dieser gelingen wird. Die Gespräche verlaufen im guten Einvernehmen, so der Ressortchef. Ein Totalausstieg kommt für ihn "nur zum Nulltarif" in Frage. Hilfreich wäre es für Darabos, wenn der Ausschuss Anfang Juli seine Arbeit beendet, sagte der Minister.
Darabos hatte sich als Ziel der Verhandlungen eine Verbilligung von zumindest 500 bis 600 Millionen Euro gesteckt. Die kolportierten 200 Millionen Euro - den von Darabos dementierten Gerüchten zufolge soll Österreich sechs neue und zwölf "gebrauchte" Kampfjets von der deutschen Luftwaffe bekommen und sich damit eine Hochrüstung der Jets von der "Tranche 1" auf die "Tranche 2" einsparen - würden bei einer Nutzungsdauer von 40 Jahren eine Einsparung von lediglich fünf Millionen Euro im Jahr bedeuten. Allein die Betriebskosten der 18 Jets belaufen sich auf 50 Millionen Euro jährlich.
(apa/red)
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