"profil": Schwedischer Anti-Korruptions- Staatsanwalt will mit Mensdorff-Pouilly reden
- Ermittlungen zu tschechischer Gripen-Causa
- Rauch-Kallat-Gatte in Schmiergeld-Affäre verwickelt?

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Wie das "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, will der schwedische Anti-Korruptions-Staatsanwalt Christer van der Kwast im Zuge seiner Ermittlungen - etwaige Schmiergeldzahlungen den tschechischen Gripen-Deal betreffend - mit Alfons Mensdorff-Pouilly reden. In einem Interview mit "profil" sagt Van der Kwast: "Wir betrachten Mensdorff als einen möglichen Mittelsmann, der Schmiergeldzahlungen arrangiert haben könnte."
Anders als Österreich beschaffte Tschechien nicht den Eurofighter, sondern den schwedischen Saab Gripen. Nach Berichten des schwedischen TV-Sendeers SVT sollen im Zuge des tschechischen Gripen-Deals Schmiergelder in Millionenhöhe an tschechische Politiker geflossen sein. Mensdorff-Pouilly, der Ehemann von Ex-ÖVP-Ministerin Maria Rauch-Kallat, hat entsprechende Anschuldigungen und Berichte des schwedischen Fernsehens stets zurückgewiesen.
Zuletzt hatte SVT Mensdorff auch im Zusammenhang mit Gripen-Lobbying in Ungarn genannt, wogegen dieser rechtliche Schritte ankündigte. Gegenüber "profil" wollte Van der Kwast "nicht ausschließen, dass am Ende auch Ungarn und Österreich formell" in seine Ermittlungen einbezogen würden. Momentan sei dies aber nur ein "Hintergrund, der mit meinen tschechischen Ermittlungen verbunden ist", so Van der Kwast.
Die ganze Story lesen Sie im aktuellen "profil"!
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