Dienstag, 5. Juni 2007

Vier Verletzte nach Brand im Burgenland:
Unbekannte Feuerursache in Glastextilfirma

  • Schaden laut Sicherheitsdirektion: ca. 350.000 Euro
  • Feuerwehr-Großeinsatz auch in Wels: Keine Verletzten

Brandalarm gab es für die Feuerwehr in Hornstein im Burgenland. Im Heizhaus der Glastextilfirma HGT war aus unbekannter Ursache Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte die Flammen, die bereits auf Teile des Daches übergegriffen hatten, rasch löschen. Vier Firmenmitarbeiter wurden wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus Eisenstadt gebracht.

Die vier Männer versuchten zunächst selbst, den Brand mit Pulverlöschern einzudämmen. Der Brand griff jedoch laut Feuerwehr auch teilweise auf das Flachdach über. Um Glutnester zu bekämpfen, musste die Dachkonstruktion geöffnet werden. Die Feuerwehr Hornstein rückte mit 28 Mann und vier Fahrzeugen aus, auch ein Hubsteiger und eine Wärmebildkamera aus Eisenstadt kamen zum Einsatz.

Das Rote Kreuz wurde um 18.18 Uhr alarmiert. Die vier Mitarbeiter, die den Rauchgasen ausgesetzt waren, wurden mit einem Notarzt- und einem Rettungsfahrzeug in das Krankenhaus Eisenstadt gebracht.

Der Schaden wird laut Auskunft der Sicherheitsdirektion Burgenland nach bisherigen Informationen auf etwa 350.000 Euro geschätzt.

HGT stellt Glastextilgewebe- und -tapeten her. Laut "Kurier" wurde die Produktion im Werk vorübergehend still gelegt. Das Heizhaus sowie die darüber liegende Dachkonstruktion wurden laut Sicherheitsdirektion Burgenland zerstört. Die Erhebungen über die Brandursache werden von der Brandgruppe des Landeskriminalamts durchgeführt.

Großbrand auch in Wels
Ein Brand bei einer Firmenhalle in Wels in Oberösterreich hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Brennendes Acrylglas sorgte für starke Rauchentwicklung und erschwerte den Löschmannschaften den Einsatz stark. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden dürfte enorm sein.

Mit schwerem Atemschutz und auf allen Vieren mussten die Feuerwehrleute in die Halle kriechen. Den Brandherd konnten sie nur auf Grund der großen Hitze lokalisieren. Dennoch gelang es den Einsatzkräften rasch, die Flammen zu löschen.

(apa/red)

5.6.2007 09:58