"Der Faschismus des 21. Jahrhunderts": Strache wettert weiter gegen Islamismus
- FP-Chef: Hasspredigten in Österreich 'gang und gäbe'
- Bauverbot für Minarette & Deutsch als Pflichtsprache?
·FPÖ-Chef Strache mit 95 % wiedergewählt
"FPÖ erholt!" - Ausländer für Strache "wie Motten"
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Klage gegen Kabas ein
Konten der Freiheitlichen Akademie gesperrt
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Deutschkenntnisse schon
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Zwei Personen wurden in Krankenhaus behandelt

Mit scharfen Worten hat FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache Stimmung gegen Moslems und den Islam gemacht. Der Islam sei nicht nur eine Religion, sondern ein "totalitäres Rechts- und Gesellschaftssystem" und der Islamismus "der Faschismus des 21. Jahrhunderts". Die Freiheitlichen wollen in den kommenden Plenarsitzungen Entschließungsanträge zu diesem Thema einbringen.
Der Kulturkampf habe "längst begonnen", warnte Strache vor angeblichen Gefahren der islamischen Religion, die die Welt als "Kriegsschauplatz" darstellen würde. Hasspredigten seien in Österreich "gang und gäbe" und es entstünden Parallelgesellschaften, so Strache. Es gebe unter Moslems "Rassismus gegen Christen und die europäische Kultur".
Der Islam habe die Aufklärung nicht mitgemacht und sei "Politik, Gesetz und Religion", sagte der Parteichef, der auch meinte, mit seinen Ausführungen Differenzierungen zwischen radikalen und gemäßigten Moslems vorgenommen zu haben.
Die FPÖ wolle daher im Parlament Entschließungsanträge einbringen, in denen ein Bauverbot für Minarette und Deutsch als Pflichtsprache für Predigten gefordert wird. Einzig anerkannte Minderheiten dürften ihre Muttersprache anwenden, über Hebräisch müsse man diskutieren, so Strache auf Nachfrage.
Gefordert wird von der FPÖ außerdem ein jährlicher Situationsbericht zur "Islamisierung in Österreich". Ein weiterer Entschließungsantrag beschäftigt sich mit dem Thema Familienförderung. Die Blauen verlangen unter anderem Förderungen - aber nur für Staatsbürger - in Höhe von 1 bis 2 Prozent des BIP sowie ein Familiensteuersplitting.
Den FPÖ-Parteitag, bei dem er mit 95 Prozent als Obmann wiedergewählt wurde, sah Strache als Zeichen für die Geschlossenheit der Partei, die "einträchtiger denn je" sei.
(apa/red)
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