100 Euro kostet für Familien ein Strandtag:
Preise an Italiens Stränden steigen stetig
- Einwöchiger Urlaub für 4 Personen kostet 2.216 Euro
- Schirm- & Liegengebühren um 33 Prozent gestiegen

·Österreicher zahlen 2.267 Euro für Urlaub
Hohes Budget und kurze Erholung mit der Familie
·Urlaubsreisen durch starken Euro günstig
Östliche Nachbarländer preiswertesten Reiseziele
·Keine Freude über österreichische Touris
Japaner bei Hoteliers in Europa am beliebtesten
Die Konsumentenschutzverbände Italiens schlagen wegen der immer teurer werdenden Strände Alarm. So muss in Ostia, dem Hausstrand der Römer, eine vierköpfige Familie bis zu 100 Euro für einen Tag am Meer zahlen, schreibt die Zeitung "La Repubblica". Die Preise für Sonnenschirme und Liegen sind gegenüber dem Vorjahr um 33 Prozent gestiegen. Zwar ist das Wasser in Ostia alles andere als glasklar, überfüllt sich die Strände aber trotzdem.
Millionen von Italienern stöhnen, doch niemand will auf das Meer verzichten. 92 Prozent der Italiener wollen auch in diesem Sommer wieder an die Küste. Doch die wirtschaftliche Lage führt dazu, dass der Urlaub immer kürzer wird. Der Konsumentenschutzverband Codacons rechnet, dass eine vierköpfige Familie für einen einwöchigen Urlaub in Italien 2.261 Euro ausgeben muss, wenn man mit dem Pkw reist. Dies entspricht einem Wachstum von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wer ins Ausland reist, muss durchschnittlich 3.120 Euro ausgeben, sechs Prozent mehr als im Vorjahr.
Freizeit und Übernachten
In Italien muss eine vierköpfige Familie mit Ausgaben von 105 Euro pro Tag für das Übernachten rechnen. Für Freizeit werden 115 Euro pro Tag ausgegeben. (apa/red)
