Mittwoch, 30. Mai 2007

Warmer Winter beflügelt heimische Bauwirtschaft: Besonders reger Wohnbau

  • Bauproduktion stieg auf 1,4 Milliarden Euro an
  • Nur Aktivitäten im Bahn- und Brückenbau rückläufig

Der warme Winter und die gute Konjunkturlage haben der heimischen Bauindustrie zu Jahresbeginn eine kräftige Auslastung beschert. Besonders rege war der Wohnbau. Wie aus den veröffentlichten Daten der Statistik Austria hervorgeht, stieg die Bauproduktion insgesamt in Österreich im Jänner und Februar um deutliche 24,6 Prozent auf 1,4 Mrd. Euro an. Das Wachstum am Bau hat sich damit noch einmal beschleunigt. Im Jänner war die Zuwachsrate bei 21 Prozent gelegen.

Der Wohnungs- und Siedlungsbau legte bis Jänner um 39,2 Prozent auf 337,4 Mio. Euro zu. Der Hochbau insgesamt wuchs in den ersten zwei Monaten um 28,6 Prozent auf 864,8 Mio. Euro. Der Tiefbau wuchs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15,4 Prozent auf 452,7 Mio. Euro an. Regional betrachtet wiesen das Burgenland (+78,2 Prozent), Salzburg (+52,0 Prozent), Niederösterreich (+42,3 Prozent), Oberösterreich (+40,5 Prozent), Vorarlberg (+28,4 Prozent), Tirol (+15,9 Prozent) und Steiermark (+11,2 Prozent) jeweils zweistellige Zuwachsraten auf. In Wien stieg die Bautätigkeit um 8,4 Prozent an. Nur in Kärnten waren die Bauaktivitäten mit minus 0,4 Prozent rückläufig.

Die Bauproduktion im öffentlichen Sektor lag zu Jahresbeginn im Gesamttrend der Baubranche. Auch sie legte bis Februar um knapp 20 Prozent zu. Rückläufig waren nur die Aktivitäten im Brücken- und Hochstraßenbau und im Eisenbahnoberbau. (apa/red)

30.5.2007 10:47