Blauer Dunst soll abziehen: Mehrheit der Österreicher fordert generelles Rauchverbot
- Glauben an positive Auswirkungen auf Gesundheit
- 59 % am Aufhören gescheitert. PLUS: UMFRAGE!
·NETWORLD-UMFRAGE zum Blauen Dunst!
Generelles Rauchverbot in ganz Österreich?
·Sozialversicherung für mehr Prävention
Studie: Täglich sterben 38 Menschen am Rauchen
·Bis zu 14.000 sterben
jährlich am Rauchen
Mehr Tote als durch Aids, Alk, Morde oder Unfälle
·Weltnichtrauchertag: Jährlich 5 Mio. Tote!
2,3 Mio. Österreicher hängen am Glimmstängel
·Pneumologen fordern
striktes Rauchverbot
Nichtraucherzonen bieten nicht ausreichend Schutz
·Alle Züge ab sofort rauch- und qualmfrei
PLUS: In EU wird es für Raucher immer enger
·Strafen bei fehlenden
Nichtraucherzonen!
Ministerin Kdolsky will ab 2008 hart durchgreifen
·Buchkritik: Ab jetzt ohne lästiges Qualmen
"Ab sofort Nichtraucher" hilft Ihnen beim Aufhören
·Lokale: Generelles Rauchverbot bleibt aus
Nichtraucher-Zonen: Die Betriebe hinken hinterher
Knapp zwei Drittel der Österreicher (63 Prozent) sind für ein generelles Rauchverbot. Das geht aus dem "Gesundheitsmonitor" hervor, den das Linzer Meinungsforschungsinstitut "market" im Auftrag der Merkur Versicherung mit der Zentrale in Graz erstellt und veröffentlicht hat. 67 Prozent sind der Ansicht, dass es sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken würde.
"market" führte im Mai telefonische Interviews mit 401 repräsentativ für die Bevölkerung ab 18 Jahren ausgewählten Personen durch. Dabei gaben 35 Prozent an, stark für ein generelles Rauchverbot zu sein. 28 Prozent sind eher dafür. 47 Prozent sind für striktere Verbote am Arbeitsplatz, 45 Prozent sind mit den derzeitigen Regelungen zufrieden.
Entwöhnungsmethoden
27 Prozent der Befragten deklarierten sich als Raucher. 59 Prozent von ihnen haben mindestens schon einmal vergeblich versucht, dem blauen Dunst abzuschwören. Im Durchschnitt kennt jeder Nikotinabhängige fünf Entwöhnungsmethoden. Die bekanntesten sind Pflaster und Kaugummi, auf den Plätzen folgen Akupunktur, Hypnose, Bücher, Seminare und die Willensmethode. Diese Art der Entwöhnung und Literatur werden auch am häufigsten genutzt.
Wenig Argumente für Aufhören
Laut "market" fallen den Österreichern nicht viele Argumente ein, das Qualmen sein zu lassen: Zwei Fünftel nennen die Angst vor Übergewicht als Grund, nicht mit dem Rauchen aufhören zu können. Weitere 40 Prozent wollen nicht auf den Genuss verzichten, 29 Prozent fürchten zu scheitern. Hohn vom Freundes- und Bekanntenkreis hält nur vier Prozent davon ab, nicht mehr zu rauchen.
(apa/red)
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