Mittwoch, 30. Mai 2007

Moretti neu: Austro-Pirat auf großer Fahrt

  • Moretti brutal: Gewalt hält er für menschlich, doch Gewalt aus dem Netz für mörderisch …

NEWS exklusiv am „Schatzinsel“-Set: Wie der Star als Seeräuber seine Kindheit wiederentdeckt. Plus – Papa Tobias: Wie er seine Kids erzieht, welche Ängste ihn plagen.

Charlestown, Cornwall. Ein Piratennest wie aus dem Film: höhlenartige Steinhäuschen, stolze Seeräuberschiffe, salzige Luft, nervös krächzende Möwen. Charlestown, Cornwall. Ein Piratennest für einen Film: die Neuauflage der „Schatzinsel“, ein Millionenspektakel als europäische Antwort auf den Piratenhype rund um Johnny Depp und Karibikfluch – mit Tobias Moretti in der Rolle des einbeinigen Bösewichts Long John Silver.

Moretti privat. NEWS hat exklusiv die ersten Bilder vom hermetisch abgeriegelten Set – und sprach mit dem Austro-Star über seine neue Rolle, die für ihn zur Erfüllung eines Kindheitstraumes wurde – aber auch über die Erziehung seiner eigenen Kinder Antonia, 8, und Lenz, 7, sowie seine Vaterängste um die Kids von heute.

NEWS: Herr Moretti, wie kommt es, dass sich eine Burgtheater-Ikone auf den Set eines opulenten Seeräuberspektakels verirrt – brauchen Sie Geld?
Moretti: Wieso denn?! Ich habe keine Sekunde gezögert, ja zu sagen. Stevensons „Schatzinsel“ ist schließlich auch ein Klassiker. John Silver, dieser alte Seeräuber, ist einerseits eine unberechenbare, diabolische Unperson, grausam und machtgeil, nach oben hin devot, nach unten hin brutal. Andererseits ist er aber ein naiver Träumer, der diesen klassischen Piratentraum von gesellschaftlicher Flucht und Freiheit träumt. Die Entscheidung für die Rolle war eine Entscheidung für meine Bubenfantasie. Der Film meines Lebens ist rasant rückwärts gelaufen, und ich war plötzlich selbst wieder dieser kindliche Träumer.

Das ganze Interview lesen Sie im neuen NEWS

30.5.2007 16:05