EVN-Halbjahres- Ergebnis schwächer: Auch für Gesamtjahr 2006/07 Rückgang erwartet
- Konzernergebnis um 3% auf 188,9 Mio. rückgängig
Der niederösterreichische Energieversorger EVN hat im ersten Halbjahr 2006/07 wegen des kalten Winters wie erwartet einen Ergebnisrückgang hinnehmen müssen, jedoch ist die Abschwächung geringer ausgefallen als von Analysten vorhergesagt.
Im Zeitraum Oktober bis März verringerte sich das operative Ergebnis (EBIT) um 9,9 Prozent auf 171,9 Millionen Euro, wie das börsenotierte Unternehmen Donnerstagfrüh im Aktionärsbrief bekannt gab. Von der APA befragte Finanzexperten hatten im Schnitt einen Rückgang um 13,1 Prozent auf 165,8 Millionen Euro erwartet.
Das Konzernergebnis ging um 3,0 Prozent auf 188,9 Millionen Euro zurück, der Gewinn pro Aktie (EPS) entsprechend um 3,0 Prozent auf 4,62 (4,76) Euro. Die EVN-Aktie hatte am Mittwoch an einem insgesamt noch schwächeren Gesamtmarkt um 0,43 Prozent auf 92,60 Euro nachgegeben.
Die Umsatzerlöse der EVN stiegen im ersten Halbjahr 2006/07 - hauptsächlich durch die erstmalige Einbeziehung Mazedoniens - um 6,2 Prozent auf 1,253 Milliarden Euro; hier hatten die Prognosen im Konsens auf 7,23 Prozent Plus gelautet.
Für das Gesamtjahr 2006/07 gehe man angesichts der extrem milden Temperaturen im ersten Halbjahr insgesamt von einem leichten Ergebnisrückgang aus, heißt es in dem im Internet verfügbaren Aktionärsbrief im Ausblick. Vor allem im Energiebereich habe man Absatzeinbußen hinnehmen müssen. Der Mengenrückgang hatte im ersten Geschäftshalbjahr das operative Ergebnis gedrückt. (apa/red)

