31.5.2007 11:51

Torhüter-Rotation im Nationalteam: Helge Payer mit selben Schicksal wie Vorgänger

  • Bei Niederlage ohne Chance sich zu empfehlen

Der dritte Teil der Tormann-Rotation im österreichischen Nationalteam war aus Tormann-Sicht den ersten beiden Auflagen sehr ähnlich. Der jeweilige ÖFB-Schlussmann wurde sowohl beim 1:1 gegen Ghana als auch beim 0:1 in Frankreich und zuletzt beim 0:1 im Hanappi-Stadion gegen Schottland nur selten geprüft und war beim Gegentor machtlos.

"Leidtragender" war diesmal Helge Payer, zuvor war dieses Schicksal schon Alexander Manninger gegen Ghana und Jürgen Macho gegen Frankreich widerfahren. "Das Spiel gegen Schottland war wie alle anderen zuletzt: Der Gegner hat wenig Chancen, aber schießt ein Tor, und man bekommt nur wenige Gelegenheiten, sich auszuzeichnen", erklärte der Oberösterreicher, der nicht abschätzen wollte, ob seine Chancen auf das Einserl-Leiberl bei der EURO durch die Schottland-Partie gestiegen oder gesunken sind. "Das entscheiden die Trainer. Ich kann nur versuchen, auch bei Rapid regelmäßig gut zu spielen."

Für das Verhalten einiger Fans seines Klubs, die ÖFB-Teamkapitän Andreas Ivanschitz gnadenlos auspfiffen und mit erniedrigenden Sprechchören bedachten, hatte der Goalie nur ein Kopfschütteln übrig. Mit diesen Aktionen sei auch der Spielfluss der gesamten Mannschaft beeinträchtigt worden, so Payer. "Das Match war nur noch Nebensache. Jeder hat nur noch geschaut, wie Andi darauf reagieren wird."

(apa/red)

31.5.2007 11:51
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