Volksabstimmung macht Kopfzerbrechen: Berner könnten EURO-Spiele noch verlieren
- Votum im Juni: Ablehnung von EM-Kredit mit Folgen
- Matches würden auf andere drei Stadien aufgeteilt
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In Bern findet am 17. Juni eine nicht unwesentliche Volksabstimmung für die EURO 2008 in Österreich und der Schweiz statt. Die Bevölkerung entscheidet dabei über einen von der Stadt aufzunehmenden Kredit in Höhe von 5,6 Millionen Schweizer Franken (3,39 Mio. Euro). Der Stadtrat hat den Spezial-Kredit für die EM bereits bewilligt, ihn aber freiwillig den Bürgern zur Abstimmung vorgelegt.
Sollten die Stimmberechtigten den Kredit ablehnen, werden keine EM-Spiele im Wankdorf-Stadion in Bern ausgetragen. Die drei Vorrunden-Partien sollen dann im Fall der Fälle auf die drei anderen Schweizer EM-Spielorte Basel, Zürich und Genf verteilt werden.
"Dann finden die drei Spiele in den anderen Stadien der Schweiz statt", bestätigte Benedikt Weibel, der Gesamtkoordinator des Schweizer Bundesrates und damit Schweizer Gegenstück zum Österreicher Heinz Palme (Generalkoordinator der Bundesregierung), im Interview mit den Schweizer Nachrichtenagenturen Si und SDA.
Eine Volksabstimmung sei laut Weibel im Voraus nie eine klare Sache. "Ich habe weder klare Indizien für ein Ja noch für ein Nein", versicherte der Chef-Delegierte des Bundesrates. In den Stadtparlamenten seien die Vorlagen allerdings problemlos durchgegangen.
(apa/red)










