30.5.2007 08:39

Sechs Insel-Kicker verletzt: Schotten trotz Personalsorgen vor ÖFB-Match optimistisch!

  • Coach: "Junge Spieler sollen Erfahrungen sammeln"
  • "Teamspieler geben niemals weniger als 100 Prozent"

Der schottische Teamchef Alex McLeish hat vor dem Länderspiel gegen Österreich mit großen Personalsorgen zu kämpfen. Gleich sechs Spieler des ursprünglich 24 Kicker umfassenden Kaders fallen für die ÖFB-Partie verletzungsbedingt aus, darunter auch die drei Stürmer Kenny Miller, James McFadden und Craig Beattie.

Teamchef Alex McLeish nahm die Absageflut gelassen. "Wir haben so etwas nach Saisonende erwartet, auch wenn wir es nicht erhofft haben." Nun müssten eben die Jung-Kicker in die Bresche springen. "Wir haben viele junge Spieler, sie sollen Erfahrung sammeln. Und vielleicht können sie ihre Chance nützen."

"Immer 100%
Trotz aller Verletzungssorgen rechnet sich der Coach gegen das ÖFB-Team einiges aus. "Schottische Teamspieler geben niemals weniger als 100 Prozent", versprach McLeish, der von der Sinnhaftigkeit des Freundschaftsspiels eine Woche vor dem wichtigen Auswärtsspiel in der EM-Qualifikation auswärts gegen die Färöer überzeugt ist. "Das Spiel wurde zwar von meinem Vorgänger Walter Smith arrangiert, aber ich kenne die Gründe und bin froh, dass wir dieses Spiel haben."

Der 48-Jährige warnte davor, sich schon jetzt mit der Färöer-Partie zu beschäftigen und die Österreich-Partie auf die leichte Schulter zu nehmen. "Wir wollen den Job gegen die Färöer erledigen, aber vorher haben wir ein wichtiges Match gegen Österreich." Dennoch wäre es für McLeish kein allzu großer Tiefschlag, sollte seine Mannschaft Wien nicht als Sieger verlassen. "Wenn wir gegen Österreich nicht gewinnen und dafür eine Woche später gegen die Färöer, ist alles fantastisch. Aber wir wollen natürlich beide Spiele gewinnen."

"Schwieriger Gegner"
Über das ÖFB-Team informierte sich McLeish unter anderem per Videostudium des 0:1 von Ivanschitz und Co. in Frankreich. "Die Österreicher haben in diesem Spiel gut begonnen, sie werden ein schwieriger Gegner sein. Sie werden versuchen, mit einem Sieg Selbstvertrauen im Hinblick auf die EM zu tanken."

Die Diskrepanz zwischen beiden Teams in der Weltrangliste (Schottland 14., Österreich 77.) wollte der frühere Glasgow-Rangers-Betreuer nicht überbewerten. "Viel wichtiger als in diesem Ranking vorne zu sein, wäre die Qualifikation für die EM. Ich schaue im Moment nicht wirklich auf die Weltrangliste, entscheidend ist, dass wir als Mannschaft besser werden." (apa/red)

30.5.2007 08:39
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