"Heute ist alles perfekt gelaufen": Grönholm in Akropolis-Rallye weiter vorne
- Manfred Stohl nach zweiter Etappe Achter
- Andreas Aigner 18. und Vierter in seiner Kategorie
·Sieg für Grönholm bei
der Sardinien-Rallye
Loeb nach Unfall out - Stohl holt WM-Punkte

Der Finne Marcus Grönholm ist auf der zweiten Etappe des achten Laufs zur Rallye-WM in Griechenland seinen Verfolgern weiter enteilt und auf Kurs zur Halbzeitmeisterschaft. Nach 16 von 21 Schotterprüfungen der Rallye Akropolis baute der WM-Spitzenreiter und Vorjahressieger in seinem Ford Focus seine Spitzenposition zu einem komfortablen Vorsprung von 43,3 Sekunden auf seinen neuen Verfolger Sebastien Loeb (Frankreich/Citroen C4) aus.
"Heute ist alles perfekt gelaufen. Dennoch, gewonnen haben wir erst morgen", mahnte Grönholm zur Vorsicht. "Ich bin heute bis ans Limit gegangen, aber wir haben durch den Reifenschaden einfach zu viel Zeit verloren, um noch etwas ausrichten zu können. Den Sieg können wir nun vergessen. Wir wollen nur noch den zweiten Platz sichern", so Rekordhalter Loeb (32 Gesamtsiege) bei der Zielankunft. Sein spanischer Teamkollege Daniel Sordo schied als Gesamtvierter auf der dritten Tagesprüfung mit einem Antriebsschaden aus.
Mit dem achten Platz (Rückstand: 7:32,0 Minuten) nach Reifenschäden schloss der Wiener Privatfahrer und letztjährige WM-Vierte Manfred Stohl im Citroen Xsara die zweite Etappe des griechischen Schotterklassikers ab. Sein österreichischer Landsmann Andreas Aigner nimmt mit seinem Mitsubishi Rang 18 ein (18:54,8) ein und hat als Vierter eine gute Chance auf einen Stockerlplatz bei den seriennahen Fahrzeugen, liegt er doch nur 0,3 Sekunden hinter dem drittplatzierten Portugiesen Armindo Araujo.
Petter Solberg büsste wegen eines defekten Stoßdämpfers am Subaru Impreza fast zwanzig Sekunden ein. Der dreifache Weltmeister und viermalige Saisonsieger Loeb verlor hier wegen eines Reifenschadens am Citroen 28,8 Sekunden auf Grönholm. Kurz vor dem Etappenziel in der Olympischen Anlage von Markolpoulo bei Athen verdrängte der Wahlschweizer Loeb, der für fünf Bestzeiten sorgte (Grönholm 4, Solberg 3), den gehandicapten Solberg um 24,3 Sekunden auf den dritten Rang.
(apa/red)
