SPÖ lenkt laut Neugebauer bei Vorschule ein: Wichtig für sprachliche Frühförderung
- Kindergarten soll auch für Arme leistbar werden
- Familienverband: Letztes Kindergartenjahr gratis
·Gesamtschule: ÖVP-
Kritik an Kommission
Zusammensetzung der Experten unbefriedigend
·Pflicht-Vorschuljahr
"nicht finanzierbar"
SP-Schmied schaltet bei Forderung Gang zurück
·NEWS: ÖVP-Schilcher leitet Schul-Reform
Soll Einführung der Gesamtschule evaluieren
·Sind Sie für Pflicht-
Vorschule für Kinder?
MITSTIMMEN: Was halten Sie von der Idee?
·Pflicht-Vorschuljahr:
Vizekanzler dagegen
ÖVP wünscht sich dafür stärkere Sprachförderung
·Pflicht-Vorschuljahr
nur für Zuwanderer
FPÖ: Kinder sollen die deutsche Sprache können
·Wird Vorschule ab 2008 für alle Pflicht?
SPÖ plant Einführung - auch ÖVP einverstanden?
·Gesamtschulprojekt für Grüne "Pfusch"
Schmied-Plan für Van der
Bellen nicht ausreichend
·Reality-Check im Kampf um neue Schule
NEWS: Altes Gymnasium vs. neue Gesamtschule
Ein "Einlenken der SPÖ auf die ÖVP-Linie" in der Diskussion um ein verpflichtendes Vorschuljahr ortet ÖVP-Bildungssprecher Fritz Neugebauer. Dies sei ein wichtiger Schritt, die sprachliche Frühförderung im Kindergarten umzusetzen. Wie Neugebauer in einer Aussendung erklärte, soll der Kindergarten der Ort sein, der die Kinder auf die Schule vorbereitet.
Dafür benötige man einen nationalen Bildungsplan für die sprachliche Frühförderung im letzten Kindergartenjahr. Zudem müssten Möglichkeiten geschaffen werden, dass alle Kinder einen Kindergarten besuchen können, weil viele sich einen Kindergartenplatz einfach nicht leisten könnten. Deshalb müsse rasch das letzte Gratis-Kindergartenjahr eingeführt werden, forderte Neugebauer, der auf Bundesländer wie Tirol oder Oberösterreich verwies, wo fast alle Kinder im Kindergarten betreut würden. Auch in Niederösterreich sei der Kindergarten im letzten Jahr gratis. "Nur in Wien gibt es Probleme", so Neugebauer.
Der Katholischer Familienverband spricht sich für ein verpflichtendes kostenloses letztes Kindergartenjahr statt einem Vorschuljahr aus. Dies sei im Sinn der Integration und Sprachförderung sinnvoll.
Die Armutskonferenz sieht in der Zeit bis zum sechsten Lebensjahr große Chancen, sozial benachteiligte Kinder spielerisch und individuell zu fördern. Bei den Vier- bis Sechs-Jährigen hätten Kinder aus armutsgefährdeten Haushalten aber eine deutlich geringere Betreuungsquote (57 Prozent) gegenüber nicht armutsgefährdeten Kindern (75 Prozent), wie aus dem aktuellen Armutsbericht hervorgeht. Deshalb müsse der Kindergarten "für Niedrigstverdiener leistbar sein".
(apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
