Überfall in Wien-Brigittenau: Räuber zielte mit Faustfeuerwaffe auf Bankangestellte
- Mann tarnte sich nur mit Rollkragenpullover über Nase
Ein 20 bis 25 Jahre alter Räuber hat bei einem Überfall auf die Bank Austria-Filiale in der Wallensteinstraße 14 in Wien-Brigittenau mit einer Faustfeuerwaffe auf die Kassierin gezielt. Die Frau überließ ihm laut Polizei alle Banknoten aus dem geöffneten Kassenpult. Der Unbekannte stopfte das Geld in eine Umhängetasche und rannte weg. Die Fahndung verlief erfolglos.
Der Mann, der Wiener Dialekt sprach, ist 1,65 bis 1,75 Meter groß und schlank. Er hat dunkelblonde kurze Haar, vermutlich mit gefärbten Strähnen. Er war mit einer dunklen Jacke und dunkelblauen Jeans bekleidet. Dazu trug er schwarze Stiefel, zur Tarnung hatte er sich einen Rollkragen über Nase und Kinn gezogen. Angeblich trug der Täter gemusterte Gummihandschuhe.
Die Bank Austria-Filiale war bereits mehrfach Anziehungspunkt für Räuber. Am 21. November 2005 wurde sie von zwei jungen Männern überfallen, am 4. März desselben Jahres von einem mit einer Pistole bewaffneten Täter, der beim Verlassen der Bank von einem Polizisten in ein Handgemenge verwickelt wurde und trotzdem entkam - allerdings blieb die Beute zurück. Der Kriminalbeamte gab damals zwei Schüsse in die Luft ab. (apa/red)
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