Brummen drang aus dem Triebwerk: Hummeln machten Urlauberjet Probleme
- Britischer Flieger musste Flug nach Faro abbrechen
Nach dem Flug durch einen Schwarm Hummeln musste der Pilot eines britischen Passagierjets die Reise abbrechen. Rund 200 Passagiere - sowohl im Flugzeug als auch die Wartenden auf den Rückflug am Zielort - mussten elf Stunden ausharren, weil die Maschine auf mögliche Schäden überprüft werden musste.
Die Palmair Boeing 737 war in Bournemouth in Südengland nach Faro in Portugal gestartet und durch den Insektenschwarm geflogen, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Der Pilot bemerkte nach rund einer Stunde Unregelmäßigkeiten mit den Triebwerken und kehrte nach Bournemouth zurück. Es sei davon auszugehen, dass die Triebwerke die Hummeln ansaugten, sagte Palmair-Chef David Skillicorn.
Ingenieure hielten die Maschine daraufhin für zu unsicher. Die Reisenden mussten nach stundenlangem Warten in ein anderes Flugzeug umsteigen. "Für die Tiere ist das nicht lebensgefährlich, weil sie hinten aus dem Triebwerk wieder rauskommen, aber wir mussten die Maschine auf mögliche Schäden prüfen", sagte Skillicorn. (APA/red)
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