Kinderbetreuung wird Wahlkampfthema: Clinton will Krippenplätze für alle 4-Jährigen
- Fordert dafür zehn Milliarden Dollar an Bundesmitteln
- Derzeit nur 20 Prozent der Kleinkinder betreut
·D: Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung
Koalition einig: Zahl der Krippenplätze vor Ausbau
·Beruflicher Neustart nach Karenzjahren?
Laut AK-Studie Wunsch jeder fünften Mutter
·"Gläserne Decke"
für Frauen an Unis
Weibliche Karriere endet oft mit Sudiumsabschluss
·Armut durch Frausein
und Kinder-Reichtum
Mütter sind immer noch besonders gefährdet
·Geldfrage: Und wie viel verdienen Sie?
WOMAN: 5 Frauen lüften ihr Salärgeheimnis!
·Geschlecht bei uns Karrierebremse Nr. 1!
51%: Berufsweg ver- langsamt oder behindert
·Frauen verdienen in EU um 15% weniger!
Zahl der weiblichen Führungskräfte gesunken!
·AK-Studie: Wenige Frauen in Top-Jobs
Österreichs Wirtschaft liegt voll in Männerhand

Nach Deutschland bekommen jetzt auch die USA ihre Krippenplatzdiskussion: Die New Yorker Senatorin Hillary Clinton brachte den Vorschlag in den Wahlkampf ein, allen vierjährigen Kindern einen Betreuungsplatz anzubieten. Dafür sollen zehn Milliarden Dollar (7,4 Milliarden Euro) an Bundesmitteln bereitgestellt werden, wie ihre Wahlkampfmitarbeiter vor einer Veranstaltung in einer Grundschule in Miami Beach mitteilten.
Die aussichtsreiche Präsidentschaftsbewerberin der Demokraten weist darauf hin, dass die Ausgaben der US-Staaten für den "Vorkindergarten" in den vergangenen zwei Jahren um eine Milliarde Dollar (740 Millionen Euro) gestiegen seien. Damit würden bislang aber noch weniger als 20 Prozent der Vierjährigen erreicht.
In Deutschland hat sich die große Koalition aus Unionsparteien und SPD nach monatelangen Querelen vor einer Woche grundsätzlich auf einen Ausbau der Kleinkinderbetreuung geeinigt. Familienministerin Ursula von der Leyen strebt einen Ausbau der Krippenplätze von derzeit 250.000 auf 750.000 Plätze an, um jungen Müttern und Vätern die Fortsetzung ihrer beruflichen Laufbahn zu ermöglichen.
(apa/red)
