Freitag, 25. Mai 2007

Handwerker aus dem WWW total im Trend:
Vergleichbarkeit und Schnelligkeit bevorzugt

  • Wiener nutzen das Angebot derzeit am fleißigsten

Am Internet führt auch für Handwerker kaum mehr ein Weg vorbei, wenn sie im Geschäft bleiben wollen. Laut Österreichs nach eigenen Angaben größter Handwerksauktions-Plattform My-Hammer.at sucht nämlich bereits jeder Zweite im Internet nach Professionisten, wenn es etwas zu reparieren oder installieren gibt.

Die fleißigsten Internetuser bei der Suche nach einem Spezialisten sind mit 61,6 Prozent die Wiener, geht aus einer Umfrage von My-Hammer.at unter Nutzern der Seite hervor. Dahinter folgen Tirol (45,3 Prozent) und Niederösterreich (44 Prozent). Am zurückhaltendsten sind dagegen die Burgenländer (36,4 Prozent) und die Kärntner (31,8 Prozent).

Nur keine Hektik
Die Schnelligkeit der Suche und die Vergleichbarkeit der Angebote werden als die größten Vorzüge des Internets genannt. Doch kaum jemand schlägt bereits beim ersten Kontakt zu, mehr als 70 Prozent holen wenigstens noch ein zweites Angebot ein. "Es ist wichtig, sich einen Überblick zu verschaffen und Kostenvoranschläge zu vergleichen. Die Unterschiede können enorm sein", berichtet Roland Walli, Country Manager von My-Hammer.at, aus der täglichen Praxis.

Qualität im Fokus
Weiters schätzen die Internet-Suchenden die Möglichkeit, Handwerker zu benoten und somit ein Bild der Qualität und Zuverlässigkeit kommunizieren zu können (79 Prozent). Dies ersetze mehr oder weniger die alte Mund-zu-Mund-Propaganda, meint man bei My-Hammer. "Früher hat man sich im Bekanntenkreis nach Empfehlungen umgehört, jetzt übernimmt das das Bewertungssystem von My-Hammer", so Walli.

Auch aufs Geld kommt es an
Für Walli spiegeln sich die Vorteile des Internets auch im Preis. Seiner rfahrung nach könne sich der Auftraggeber bis zu 30 Prozent des Ausgangspreises sparen. Der Handwerker könne zudem Auftragslücken füllen und neue Kundenkreise erreichen. (apa/red)

25.5.2007 12:39