Drama Madeleine: Alptraum im Paradies
- Horror: Das Hoffen an der Algarve

NEWS in Portugal auf den Spuren des Kriminalrätsels um das vermisste Mädchen.
Praia da Luz, 21.30 Uhr, am vergangenen Freitag. Die Glocken der Dorfkirche sind in der ganzen Ortschaft zu hören. Hunderte Menschen, Einheimische, Touristen, haben sich bei dem kleinen Gotteshaus am Beginn der Strandpromenade eingefunden. Um zu beten für Madeleine McCann.
Ganz vorn beim Altar knien die Eltern des Mädchens. Sie drücken sich aneinander, weinen, die Mutter hält das Lieblingsstofftier ihrer Tochter, eine rosafarbene Plüschkatze, in der rechten Hand.
Wann wird der Alptraum endlich zu Ende sein?
Angst, Ungewissheit, Selbstvorwürfe. Was ist, wenn; was wäre, wenn wir nicht
Mehr als zwei Wochen sind mittlerweile vergangen, seit die Vierjährige verschwunden ist. Im Urlaub. Aus einem Ferienappartement an der portugiesischen Algarve.
Vermisst seit 3. Mai 2007. Und weiterhin gibt es keine Spur von der kleinen Britin. Niemand nicht die Heerscharen von Polizisten, die immer wieder großräumig das Gebiet um Praia da Luz durchkämmen und mittlerweile Hunderte Personen überprüft und befragt haben; nicht die Dutzenden Privatdetektive, die nun ebenfalls in dem mysteriösen Fall ermitteln weiß, was mit dem Kind geschehen ist.
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