Gegenschlag: Darabos im Psycho-Krieg
- Jagd auf den roten Darabos: Jet-Lobbyisten, ÖVP und Mölzers Nationale haben Darabos im Visier.
Showdown: Können die Jet-Fans Darabos noch stoppen? Güteprüfung vorerst abgebrochen, Darabos rechnet im Interview mit seinen Gegnern ab.
Verteidigungsminister Norbert Darabos hat sich seine Feinde hart erarbeitet. Bei seinem Amtsantritt im Jänner wurde der burgenländische Politaufsteiger noch belächelt. Dass er lauthals verkündete, das zentrale SPÖ-Wahlversprechen eines Eurofighter-Ausstiegs umsetzen zu wollen, schien nicht mehr zu sein als verspätetes Wahlkampfgetöse des vormaligen roten Wahlkampfmanagers. Jetzt, da Darabos Ziel in greifbare Nähe rückt und Rüstungslobbyisten und Waffenhersteller um ihren Milliardendeal zittern, müssen auch die Eurofighter-Befürworter vor den Vorhang. Dabei hat sich eine bunt gemischte Jagdgesellschaft eingefunden, die Darabos noch rechtzeitig stoppen will: altgediente Stahlhelme aus dem ÖAAB, einflussreiche Offiziere aus dem Cartellverband, längst nicht mehr einflussreiche BZÖler und stramm nationale Recken aus dem Umfeld des FP-Rechtsaußen Andreas Mölzer. Diese nationalkonservative Zweckkoalition verfügt neuerdings sogar über eine Trägerorganisation. Sie nennt sich bedeutungsschwanger Rettet das Bundesheer, wie Mölzers nationale Postille Zur Zeit in ihrer jüngsten Ausgabe verkündet.
Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS
PLUS Darabos im Interview: Die ÖVP ist der erste Lobbyist der Firma Eurofighter

