Scottys Asche ist auf Erde zurückgekehrt: Überreste des Enterprise-Mimen wieder da
- Kapsel segelte aus All in US-Bundesstaat New Mexiko
- Ungewöhnliche Bestattung kostet rund 367 Euro

·Scottys Asche wurde ins Weltall geschossen
Schauspieler-Witwe: "Er wäre begeistert gewesen"
Mehr als drei Wochen nach seiner letzten Reise ins All ist die Asche von James Doohan, besser bekannt als Bordingenieur "Scotty" in der Fernsehserie "Raumschiff Enterprise", endlich wieder gefunden worden.
Die Kapsel mit der Asche des Schauspielers und den sterblichen Überresten seiner insgesamt 200 "Mitreisenden" wurde rund 50 Kilometer von der Abschussstelle in einem schwer zugänglichen Gebiet nahe der Militärbasis White Sands im US-Bundesstaat New Mexico gefunden, wie Rick Homans von der Firma Space Services (SSI) mitteilte. Die Suche nach der Kapsel habe ein bisschen länger gedauert als erwartet - "aber jetzt können wir sagen: Mission erfüllt".
Doohan war im Jahr 2005 im Alter von 85 Jahren gestorben. Sein Wunsch, seine Asche möge ins All geschossen werden, war schließlich im April in Erfüllung gegangen. Die ungewöhnliche Bestattung kostet 495 Dollar (rund 367 Euro). Die Kapseln bleiben aber nicht im Weltraum, sondern segeln an einem Fallschirm wieder zur Erde zurück.
Die Firma hatte schon die Asche von "Star-Trek"-Erfinder Gene Roddenberry und US-Schriftsteller Timothy Leary ins All befördert. Doohan verkörperte den Bordingenieur ("Beam' mich hoch, Scotty") in mehr als 79 Folgen der Fernsehserie und in zehn "Raumschiff Enterprise"-Filmen.
(apa/red)
