FORMAT: Vorsorge nach Maß - Wie Sie jetzt die Polizzen an Ihre Bedürfnisse anpassen
- So können Sie den Ertrag Ihrer Vorsorge erhöhen
- Welche Polizzen flexibel sind und Rendite bringen

·Fondspolizze: Chance auf höhere Erträge
Seit 1995 im Schnitt 7,66% pro Jahr erzielt
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zur Privatpension
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Vorsorge-Alternativen: Wie man die Rente erhöht
Privatpension ist nicht gleich Privatpension. FORMAT zeigt, wie Sie den Ertrag Ihrer Vorsorge erhöhen und welche Polizzen derzeit hohe Flexibilität mit Renditechancen kombinieren.
Natürlich kann man auch im Ruhestand auf billigen Modeschmuck zurückgreifen. Manchmal sogar notgedrungen, weil man sich teure Pretiosen finanziell einfach nicht leisten kann. Wer sich auch mal einen exquisiten Wunsch erfüllen will, wird mit der staatlichen Rente allein nicht auskommen. FORMAT zeigt, wie Sie jetzt am besten für eine zusätzliche Privatpension vorsorgen, welche Produkte die besten Renditen abwerfen und wie Sie dabei trotzdem flexibel bleiben.
Der wichtigste Verbündete auf dem Weg zu einer möglichst hohen Zusatzpension ist der Zinseszins. So werden aus 100 Euro monatlich, die man 30 Jahre lang mit drei Prozent anlegt, 58.270 Euro. Schon zwei Prozent Rendite mehr bringen im selben Zeitraum 83.200 Euro. Und bei neun Prozent jährlich ergeben sich am Ende beachtliche 183.000 Euro. Neun Prozent sind natürlich langfristig nicht einfach zu erreichen. Allerdings ist in guten Phasen noch deutlich mehr möglich. Wer sein Geld in der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge arbeiten lässt, konnte Renditen von rund 20 Prozent erwirtschaften - und das jährlich! Das Erfolgsrezept: In der Zukunftsvorsorge gibt es nicht nur eine neunprozentige staatliche Prämie, sondern auch eine mindestens 40-prozentige Aktienquote von Papieren aus Österreich und Osteuropa (genau Details dazu im aktuellen FORMAT).
Natürlich geht ein derartiges Kursfeuerwerk irgendwann einmal zu Ende. Trotzdem sind Aktien auf lange Sicht die beste Altersvorsorge. So haben zum Beispiel Anleger, die in den vergangenen dreißig Jahren regelmäßig 100 Euro pro Monat in einen Europaaktien-Fonds investierten, heute 151.200 Euro auf der hohen Kante. Die dabei erzielte Durchschnittsrendite beträgt trotz der Börsenturbulenzen nach dem Jahr 2000 immerhin noch 8,3 Prozent. Zum Vergleich: Klassische Lebensversicherungen erzielen derzeit eine Verzinsung des Sparanteils der Prämie zwischen vier und 4,875 Prozent. Offensichtlich spricht sich das auch bei den potenziellen Kunden der Asssekuranzen herum. Wiener-Städtische-Generaldirektor Günter Geyer: "Derzeit wachsen vor allem fondsgebundene Lebensversicherungen. Auch die Zukunftsvorsorge ist nach wie vor ein Thema. Klassische Er- und Ablebensversicherungen stagnieren dagegen."
Die gute Nachricht: Auch bei den traditionellen Pensionspolizzen mit garantierter Mindestverzinsung steigen die Renditen wieder an. Nachdem zwischen dem Jahr 2000 und 2005 die Gewinnbeteiligungen wegen des allgemein sinkenden Zinsniveaus von rund sieben auf bis zu vier Prozent gefallen waren, haben jetzt viele Versicherungen wieder auf 4,5 Prozent angehoben. Die Grazer Wechselseitige erreicht heute sogar einen Wert von 4,875 Prozent. Allianz-Experte Manfred Pfeffer: "Wer im Jahr 2005 einen Vertrag mit vier Prozent gezeichnet hat, kann bei aktuellen Renditen von 4,5 Prozent am Ende eines zwanzigjährigen Vertrags mit einer gut fünf Prozent höheren Auszahlungssumme rechnen." Kehrseite der Medaille: Wer in der Hochzinsphase einen Lebensversicherungsvertrag mit 6,5 bis sieben Prozent prognostizierter Gewinnbeteiligung abgeschlossen hat, muss nach jetzigem Stand eine deutliche Kürzung der Ablaufleistung einkalkulieren. Faustregel: Rechnen Sie bei Verträgen, die vor 2001 abgeschlossen wurden, mit einem Abschlag von 20 Prozent von den ehemaligen Prognosewerten.
Ganz entscheidend für die Höhe der Zusatzpension ist der Faktor Zeit. Wer schon als 20-Jähriger mit 100 Euro für das Alter vorsorgt, kann bei der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge unter Annahme einer siebenprozentigen Rendite mit 1.152 Euro Monatspension rechnen, ein 30-Jähriger kommt nur mehr auf 554 Euro. Zwar ist das nur die Hälfte der Werte eines 20-Jährigen, aber immer noch doppelt so viel wie bei einem 30-Jährigen, der eine klassische Pensionsversicherung abschließt.
Allerdings ist es für junge Kunden naturgemäß schwierig, Verträge mit fixen Raten über Jahrzehnte abzuschließen. Sollte es zum Beispiel bei einem Hausbau zu finanziellen Engpässen kommen, drohen bei Nichtbezahlung der Raten hohe Stornokosten. Folge: Je jünger die Kunden sind, desto mehr Flexibilität wünschen sie sich bei einer Polizze. Josef Graf, Vorstandschef des Versicherungsmaklers EFM: "Das ist verständlich, denn mit 25 kann ich noch nicht abschätzen, wie sich mein weiteres Leben entwickeln wird." Die Helvetia hat auf dieses Problem reagiert. Mit den neuen Fondspolizzen CleVesto Quantum und CleVesto Platinum brachte sie kürzlich zwei neue Produkte auf den Markt, die ein maximales Maß an Flexibilität bei hoher Renditechance gewährleisten.
| Was aus 100 Euro monatlicher Sparrate wird: | ||||
| Verzinsung | 3,0 % | 5,0 % | 7,0 % | 9,0 % |
| 10 Jahre | 13.970, | 15.530, | 17.310, | 19.350, |
| 15 Jahre | 22.700, | 26.730, | 31.700, | 37.840, |
| 20 Jahre | 32.830, | 41.100, | 52.090, | 66.790, |
| 25 Jahre | 44.600, | 59.550, | 81.070, | 112.000, |
| 30 Jahre | 58.270, | 83.200, | 122.000, | 183.000, |
| 40 Jahre | 92.600, | 153.000, | 262.000, | 468.000, |
| 50 Jahre | 139.000, | 267.000, | 545.000, | 1.170.000, |
Die ganze Story und noch mehr Tipps lesen Sie im FORMAT 21/07!

