London, Tokio, Bombay sind teuerste Büro-
Standorte: Wien hinter Budapest und Prag
- Abu Dhabi und Mumbai legten besonders stark zu
- Londoner Westend und City: 162 pro Quadratmeter
Das Londoner Westend, die Londoner City und bestimmte Stadtteile in Tokio sind weiterhin die weltweit teuersten Büro-Standorte. Dies geht aus der neuen, halbjährlich von CB Richard Ellis erstellten Global Market Rents Studie hervor, die anlässlich der "Real Vienna"-Messe in Wien vorgestellt wurde. Dicht gefolgt werden London und Tokio jedoch bereits von der indischen Finanzmetropole Mumbai (Bombay), die um zwei Plätze aufgestiegen ist.
Im Londoner Westend und der City of London kosteten die Büro-Spitzenmieten dieses Frühjahr im Schnitt monatlich rund 162 bzw. 112 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von 109 bzw. 97 Euro/m2 in den Tokioter Stadtteilen Inner und Outer Central. Dicht dahinter komm bereits Mumbai mit knapp über 93 Euro/m2, gefolgt von Moskau mit 81, New Delhi mit 78 und Paris mit 75 Euro/m2. Wien folgt mit 24,20 Euro/m2 erst an 72. Stelle - erst hinter osteuropäischen Metropolen wie Warschau (48.) sowie Sofia (49.) mit 32,78 bzw. 32,39 Euro/m2. Auch Budapest, Bukarest und Prag liegen noch vor Wien. Teuerster Markt in Nordamerika ist Midtown Manhattan mit 47 Euro/m2.
Abu Dhabi führt die Liste jener Märkte an, in denen die Büromieten am rasantesten gestiegen sind. In der Stadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), die durch Öl zu Reichtum gekommen ist, stiegen die Mieten im vergangenen Jahr um 103 Prozent. Zehn asiatische Märkte rangieren unter den Top-50-Regionen, in denen die Büromieten am rasantesten geklettert sind; drei davon schafften es sogar unter die ersten zehn - nämlich New Delhi auf Platz 2 mit einem Anstieg von 79 Prozent im Vorjahr, Singapur auf Platz 5 mit 54 Prozent Anstieg und Mumbai auf Platz 6 mit 45 Prozent Zuwachs. Nach Abu Dhabi und New Delhi am drittstärksten aufgeholt hat mit plus 63 Prozent Sofia - noch vor Singapur mit plus 54 Prozent.
(apa/red)

