Hypo Group Alpe-Adria deutlich unter Wert verkauft: Bank wäre 4,2 bis 4,7 Mrd. wert
- Laut interner Analyse von designiertem Vorstandschef
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Koch & Senger-Weiss in Gruppe um Tilo Berlin
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, wurde die Hypo Group Alpe-Adria offensichtlich deutlich unter dem Wert verkauft, den der Investor und designierte Hypo-Vorstandschef Tilo Berlin noch im Jänner dieses Jahres ermittelt hatte. Laut einer dem Magazin vorliegenden Bewertung von Berlin wäre die Bank im Hinblick auf den ursprünglich angestrebten Börsegang 2008/2009 zwischen "4,2 und 4,7 Milliarden Euro" wert gewesen. Tatsächlich bezahlt die Bayerische Landesbank aber lediglich 1,675 Milliarden Euro für 50,1 Prozent, was einen Gesamtwert von nicht mehr als 3,3 Milliarden Euro ergibt.
Tilo Berlin bestätigt gegenüber die Authentizität des Zahlenwerks: "Wir haben auf Grundlage der vom Management gelieferten Prognosen eine Bewertung im Hinblick auf einen Börsegang erstellt. Wir sind davon ausgegangen, dass innerhalb kurzer Zeit eine Verdopplung des Unternehmenswertes möglich sein muss."
Dass die Bayerische Landesbank zu einen Bruchteil des Wertes einsteigt, den er zunächst selbst errechnet hatte, erklärt Berlin so: "Die Bayern wollten das unbedingt jetzt machen. Wir standen vor der alten Frage: Spatz in der Hand oder Taube auf dem Dach?"
Die zitierten internen Ertragsprognosen liegen "profil" ebenfalls vollständig vor: Demnach peilt der Hypo-Konzern für 2007 ein Ergebnis vor Steuern in der Höhe von 295,3 Millionen Euro an, kommendes Jahr sollen es bereits 359 Millionen Euro sein, 2009 458,8 Millionen und 2010 sogar 540,9 Millionen Euro.
Lesen Sie die ganze Story im aktuellen "profil"!

