Abstieg soll Tabu sein: Neo-Wacker-Trainer Söndergaard hofft auf 25-Mann-Kader
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Der neue FC-Wacker-Tirol-Trainer Lars Söndergaard ist in Innsbruck präsentiert worden. Der erste Wunsch des Dänen war jener, in der nächsten Saison nichts mit dem Abstieg zu tun haben zu wollen. Insgesamt 25 Spieler soll der neue Kader nach den Vorstellungen des neuen Coaches umfassen, inklusive den drei Torhütern. Söndergaard will Wacker wieder an die alte Heimstärke heranführen, wie er ankündigte.
Nach ersten Gesprächen in Innsbruck hat er ehemalige GAK-Trainer schon die ersten Personalentscheidungen gefällt. Von Harald Planer, der zuletzt bei Wacker das Tor gehütet hat, wird sich der Klub trennen. "Wir spielen die kommenden zwei Jahre mit Pavlovic als Nummer Eins, er ist für mich einer der besten Torhüter der Liga", begründete der 48-Jährige. Als Ersatz werden Pascal Grünwald und Fabian Schumacher zur Verfügung stehen. Auch das Trainerteam mit Co Klaus Vogler und Wolfgang Leitensdorfer (Kondition) wird mit dem Skandinavier zusammenarbeiten.
Die Innsbrucker Mannschaftsstützen Kapitän Ferdinand Feldhofer und Regisseur Vaclav Kolousek, denen Abwanderungsgedanken nachgesagt werden, sollen fix in Tirol bleiben. "Beide haben noch laufende Verträge, wir rechnen fix mit ihnen", sagte der sportliche Leiter Christian Ablinger. Und Söndergaard ergänzte: "Feldhofer kann von meinem Training und der Taktik mit der Viererkette viel profitieren. Auch für das Nationalteam."
Die Innsbrucker, die in den letzten Spielen zum Teil nur mit einem 16-Mann-Kader, darunter zwei U-17-Spieler, angetreten sind, sollen für die kommende Saison einen größeren Kader bekommen. "25 Mann, inklusive Torhüter, wird er umfassen", versprach Ablinger. Dazu sollen vier junge Spieler von Wattens nach Innsbruck kommen. Söndergaard kann sich zusätzlich auch zwei junge Kooperationsspieler vorstellen.
Konkret deponierte Söndergaard den Wunsch nach einem Stürmer und einem Defensiv-Spieler: "Die Mannschaft braucht dringend einen Knipser. Ich habe einen Zettel, da stehen viele Namen drauf. Aber sie müssen auch finanziell verträglich sein."
Als Saisonziel nannte der neue Wacker-Trainer, dessen Familie in Salzburg wohnt, mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben: "Wichtig wird sein, dass Wacker wieder seine alte Heimstärke findet, das ist eine Grundvoraussetzung, denn dann kommen auch die Fans wieder ins Stadion."
Und der Trainer ist auch überzeugt, dass die Tiroler in der abgelaufenen Saison unter ihren Wert geschlagen wurden. "Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft, da kann sich in einem Jahr viel ändern. Ich freue mich als Trainer jedenfalls auf die Herausforderung und hoffe auf ruhigere Zeiten als zuletzt beim GAK."
(apa/red)
