Trotz verpasstem UEFA-Cup-Platz: Rapid zieht positive Bilanz der Frühjahrssaison
- Hörtnagl verspricht: "Nächste Saison wird es enger"
- Basteln am neuen Kader: Kincl, Hlinka & Co. weg
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Auch wenn die Krönung der Aufholjagd ausgeblieben ist und Rapid mit dem UI-Cup statt mit der UEFA-Cup-Qualifikation Vorlieb nehmen muss: Die Saison-Bilanz des österreichischen Fußball-Rekordmeisters fiel auf Grund der starken Rückrunde, die man nach dem 1:3 in der letzten Runde in Salzburg als Zweiter nur drei Punkte hinter dem überlegenen Meister abschloss, positiv aus, wie Sportdirektor Alfred Hörtnagl betonte.
"Die Spieler haben Charakter und im Frühjahr erfrischenden Fußball gezeigt. Die Mannschaft hat als Gesamtes einen Schritt nach vorne gemacht", erklärte der Tiroler, der sich weiterhin auf der Suche nach neuen Spielern befindet. Laut Hörtnagl soll bald die endgültige Entscheidung fallen, ob Mario Tokic von der Austria nach Wien-Hütteldorf wechselt, außerdem will der Sportdirektor einen Stürmer sowie einen zentralen defensiven Mittelfeldspieler verpflichten, auch wenn Petr Vorisek bei Rapid bleiben sollte.
Bei dem Tschechen müssen sich die Grün-Weißen noch mit Sparta Prag über eine Ablöse einigen, ebenfalls gefeilscht wird noch um den Verbleib von Branko Boskovic. "Wir wollen, dass er bleibt, bis Mitte der Woche sollte es eine Entscheidung geben", so Hörtnagl. Der Sportdirektor hat sich zum Ziel gesetzt, dass beim Trainingsbeginn am 11. Juni der Kader für die neue Saison so gut wie komplett ist. "Bis dahin sollte bis auf ein oder zwei Positionen alles stehen."
Im Spieljahr 2007/08 werden laut Hörtnagl sieben Legionäre ihr Geld bei Rapid verdienen. Fix sind derzeit nur Steffen Hofmann, Mate Bilic und Mario Bazina, dazu könnten Boskovic, Vorisek und möglicherweise Tokic kommen. Den Verein verlassen werden Jozef Valachovic, Marek Kincl, Peter Hlinka und auch Radek Bejbl, wie Hörtnagl bestätigte.
Welches Gesicht auch immer der Rapid-Kader haben wird, einen neuerlichen Salzburger Alleingang will Rapid nicht mehr zulassen. "Die nächste Saison wird auf jeden Fall enger werden. Wir und auch die Austria werden stärker sein", versprach Hörtnagl.
(apa/red)
