Betrügt Red Bull mit Schummel-Flügeln?
"Formula Austria" droht großer Skandal
- Mehr Top-Speed durch Biegung des Heckspoilers
- Coulthards starke Leistung in Barcelona ermogelt?
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Das Red Bull-Team droht in einen großen Skandal hineinzuschlittern: Nach der sensationellen Leistung von David Coulthard und dem 5. Platz in Barcelona werden Schummel-Gerüchte um den österreichischen Rennstall laut. Der Grund für die Vorwürfe: Ein Heckflügel, der sich bei zunehmender Geschwindigkeit nach hinten verbiegt und durch den geringeren Luftwiderstand für noch größeren Top-Speed sorgt.
TV-Bilder zeigen, dass sich der Spoiler auf der langen Geraden in Barcelona deutlich verändert. Coulthard erreichte bereits im Qualifying die höchste Geschwindigkeit (310 km/h). Im Rennen soll der Schotte durch den Mogel-Spoiler dann sogar bis zu 16 Sekunden Zeitvorteil herausgeholt haben.
Flexible Flügel sind verboten seitdem Ferrari 2006 mit einem biegsamen Heck-Teil experimentierte. "Aber im Vergleich zu dem, was beim Red Bull passiert, war der Vorwurf gegen Ferrari eine Kleinigkeit", erklärt ein Formel 1-Technikchef nach Analyse der TV-Bilder auf der Online-Seite des Magazins "auto, motor & sport".
Die Konstruktion soll demnach absichtlich eingesetzt worden sein. Bei einem technischen Fehler wäre der Flügel längst schon gebrochen.
Man darf gespannt sein wie Red Bull die TV-Bilder kommentiert. In Monaco dürfen sich Coulthard & Co jedenfalls keinerlei Vorteile erwarten. Dort sind die Bremsen und vor allem das Können der Fahrer wichtiger als Flügel jeder Art.
(red)
