Keine Spur von Rennsport-Müdigkeit: David Coulthard will unbedingt bei Red Bull bleiben
- 36-jähriger Schotte will Früchte seiner Arbeit ernten
- Gute Erinnerungen: Coulthard freut sich auf Monaco

·Hamiltons Stern überstrahlt Formel 1
Jüngster WM-Leader. Zoff
zwischen Massa & Alonso
·Erste WM-Punkte: Freude bei Red Bull
David Coulthard sorgt als Fünfter für Erfolgserlebnis
·Massa triumphiert
bei GP von Spanien
Hamilton führt jetzt in
WM. Alonso geschlagen
·Mit Feuer unterm Hintern zum Sieg!
BILDER: Der turbulente Grand Prix von Spanien!
·Frühes Aus für Alex Wurz in Barcelona
"Hatte keine Chance". Kollision mit Schumacher
·'Formula Unas': Sexy
Mädels in Belgien!
BILDER: Red Bull-Girls posieren auch in Spa
·Der Endstand in der F1-Weltmeisterschaft!
Die Wertungen 2008 bei Fahrern & Konstrukteuren
·MITREDEN: Ihre Meinung zur Formel 1
Wer ist für sie der Favorit auf den Weltmeistertitel?
·Wer wird Formel 1- Weltmeister 2007?
Stimmen Sie mit bei der Networld-Online-Umfrage!
David Coulthard ist mit 36 Jahren der älteste Formel-1-Fahrer im Feld, dennoch will der Schotte seine Karriere so schnell nicht beenden. Vielmehr will Coulthard beim austro-englischen Team Red Bull Racing bleiben.
Das hat der Brite wenige Tage vor dem Saison-Höhepunkt in Monaco "autosport.com" verraten. "Natürlich will ich bleiben. Ich habe bei Red Bull den harten Teil der Arbeit verrichtet, also warum sollte ich jetzt auf die Seite treten wollen", sagte Coulthard, dessen Vertrag mit den "Bullen" am Saisonende ausläuft. Nach der harten Anlaufzeit scheint man bei Red Bull mit dem nun runderneuerten Newey-Auto tatsächlich in die Gänge zu kommen, beim vergangenen Barcelona-Grand-Prix sorgte Coulthard bekanntlich als Fünfter für die ersten Saisonpunkte in der WM.
Zuletzt hatte es immer wieder Gerüchte gegeben, Coulthard könnte 2008 von Toro-Rosso Fahrer Tonio Liuzzi als zweiter Red-Bull-Pilot neben Mark Webber ersetzt werden. Beim Zweier-Team von Red Bull sieht man sich zwar tatsächlich intensiv um Piloten-Alternativen um - so wurde und wird Gerhard Bergers Lieblingspilot Sebastien Bourdais (FRA) ausgiebig getestet - auf der Kippe steht dort aber eher der US-Amerikaner Scott Speed.
Coulthard gibt sich jedenfalls gelassen, auch wenn die Gespräche bezüglich einer möglichen Verlängerung angeblich erst im Hochsommer beginnen sollen. "Mein Standpunkt ist längst klar. Und wann andere Leute ihre Entscheidungen fällen und Erklärungen abgeben, weiß ich nicht", sagte er. Dass eine Vertragsverlängerung schon vergangene Woche bei den Tests in Paul Ricard fixiert worden sei, wollte Coulthard nicht bestätigen. "Solche Dinge sind vertraulich. Erst wenn Red Bull es für passend hält, kann ich mich dazu äußern."
Der routinierte Brite kommt jedenfalls mit besten Erinnerungen zum "verrücktesten Rennen des Jahres". 2002 feierte Coulthard auf dem Stadtkurs im Fürstentum an der Cote d'Azur auf McLaren den vorletzten seiner bisher 13 GP-Siege, im Vorjahr holte er für Red Bull Racing als Dritter sensationell den ersten - und bisher einzigen - Podestplatz für sein aktuelles Team.
(apa/red)
